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Kolumne
Das Notdurftverrichtungsverbot

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Es ist die Forderung der Woche, vielleicht des ganzen Jahres gar, Von Marc Prams

der Begriff in seiner Wucht, zudem auch noch ganz wunderbar.


Die CDU hat‘s auf dem Schirm und macht sich daher dafür stark,

es geht ums Grillen und den Dreck in Haus Furpachs Weiherpark.



„Das Haus gebbt‘s 30 Johr schon nimmeh“, werden jetzt ganz viele sagen.

Stimmt, doch in des Wortes Kunst, darf Furpach dieses Haus noch tragen.

Jetzt zurück zum Thema aber, denn das betrifft nun wirklich jeden,

selbst Adam fand dafür ’ne Hecke, im wunderschönen Garten Eden.

Ein jeder muss von Zeit zu Zeit im strammen Schritt zum Abort eilen,

weil kein Schluck und auch kein Bissen, ewig möcht‘ in ihm verweilen.

Die Natur, das ist halt so, bei diesem ganz speziellen Lauf,

halten weder Ochs noch Esel noch Unionsvertreter auf.

Daher Augen auf am Weiher, wo Hund und Ente in der Not,

ganz sicherlich drauf pfeifen werden, aufs Notdurftverrichtungsverbot.

Das kann man fordern, CDU, es muss ja wirklich auch nicht sein,

jedoch, du wirst es sicher wissen: Der Mensch ist leider oft ein Schwein.