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Wochenkolumne
Das Christkind und die Grubenflutung

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Weihnachten steht erschreckend nah vor der Tür. Von adventlicher Andacht (zwischen den ausgedehnten Shoppingtouren fürs frohe Fest) keine Spur. Was ist los im Kreise Neunkirchen? Der Rat der Kreisstadt hat diese Woche die Antwort geliefert. Von Michael Beer

Ohne Namen zu nennen. Beim Grubenwasser, durfte man den Ausführungen der christdemokratischen Bank entnehmen, schlagen die Wellen hoch. Womöglich zu hoch. Da spiele einer, nennen wir ihn hier den Illinger, dessen Name nicht genannt werden darf, mit den Ängsten der Bürger. Und das in der Vorweihnachtszeit, möchte man bitter hinzufügen. Da wird einem das Wasser im Glas schlecht. Der Stadtrat hat seine Stellungnahme zu den RAG-Plänen in aller Sachlichkeit abgegeben. Mit kleinen verbalen Ausreißern einzelner vielleicht, aber in großer Besonnenheit. Daran ist nichts auszusetzen. Ob aber jener, nennen wir ihn doch den König von Illingen, den armen Bürgern des Kreises das Fest verdirbt? Das brisante Thema Grubenflutung fand lange wenig öffentlichen Widerhall. Mittlerweiler weiß wohl selbst das Christkind, wo die Knackpunkte liegen.