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Auf zum Lieblingsort!

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ARRAY(0xa09b3d8) FOTO: Robby Lorenz
Unsere Woche. Heike Jungmann

Mit einer stimmungsvollen Lichterprozession wird an diesem Samstagabend das Pfarr- und Kapellenfest an der Kapelle Maria, Königin des Friedens, eröffnet und am Sonntag fortgesetzt. Eingeladen hat wie in jedem Jahr die katholische Kirchengemeinde St. Maria Magdalena Hüttigweiler. Der Illinger Gemeindeteil stand dieser Tage im Mittelpunkt unserer Sommer-Serie "Guck mal hin!". SZ-Volontär Robert Schmidt bereist seit Wochen für diese Serie den gesamten Landkreis, trifft sich mit den 29 Ortsvorstehern (darunter eine Frau) und lässt sich von ihnen ihre Lieblingsorte zeigen. Dabei lernt unser Volontär auch den Landkreis Neunkirchen kennen, denn er stammt aus einem anderen Bundesland. Unsere Serie profitiert also von einem unverstellten, vorurteilslosen Blick. Die Kehrseite: Für unseren Volontär sind die besuchten Orte buchstäblich Neuland. Nicht immer können alle Zusammenhänge und Hintergründe von den Gesprächspartnern erklärt werden, dazu reicht die Zeit einfach nicht. Über den Artikel "Die Kapelle ist sein Lieblingsort" war nun leider nicht nur Ortsvorsteher Guido Jost sehr unglücklich. Einige Leser meldeten sich zu Wort, unter anderem die Familie Groß aus Hüttigweiler. Initiator für den Bau der Kapelle Maria, Königin des Friedens, war nämlich der 2007 verstorbene Immobilienmakler Helmut Groß. Er hatte mit Dr. Anton Gerber den Kapellenverein gegründet. Sie mobilisierten Gewerbetreibende aus dem Raum Illingen, die Kapelle zu errichten. Durch einige private Spenden wurden Material und Lohn bezahlt. An Mariä Geburt wurde die Marienkapelle in Hüttigweiler/Welschbach im Jahr 1996 eingesegnet. Vor genau 20 Jahren also. Ein schöner Anlass, um am Wochenende das Marienfest und das schöne Kirchlein zu besuchen. Vielleicht wird es ja dann auch zu Ihrem "Lieblingsort".