Kolumne zur Woche in Neunkirchen Sicher ist’s wo’s sauber ist?

Unser Autor hat sich Gedanken gemacht zum Wahlkampf um die Spitze der Illinger Verwaltung.

Kommentarkopf, Foto: Robby Lorenz

Kommentarkopf, Foto: Robby Lorenz

Foto: Robby Lorenz

Vier Kandidatinnen und Kandidaten hoffen am Sonntag auf reichlich Stimmen, um es an die Spitze der Illinger Verwaltung zu schaffen. Alle vier vereinen die beiden Begriffe „Sicherheit“ und „Sauberkeit“ und machen diesen Zusammenschluss zum Thema in ihrem Wahlkampf. Ganz so, als ob das eine zum anderen führe. Die Alliteration „Sicherheit und Sauberkeit“ klingt und liest sich zwar gut, aber das ist bei „Fleiß und Flatulenz“ nicht anders. Und ebenso, wie Fleiß keineswegs zu einer gesunden Darmflora führt, sorgt Sauberkeit automatisch für Sicherheit. Vor Verbrechen ist man auch dort nicht gefeit, wo alles blitzeblank ist. Nicht einmal ein gewienerter Altar nebst porentief reinem Talar sind Garanten für die Abwesenheit des Bösen, wie wir längst wissen.