Kampfansage an Randalierer

Kampfansage an Randalierer

Eppelborn. In der Gemeinde Eppelborn, vor allem im zentralen Ort mit den vielen Gastronomieangeboten, ärgern sich die Bürger zunehmend über (meist jüngere) Zeitgenossen, die ihren Kneipenbummel beziehungsweise das Trinkgelage im Freien mit Sachbeschädigungen, Krakeelereien und Pöbeleien beschließen

Eppelborn. In der Gemeinde Eppelborn, vor allem im zentralen Ort mit den vielen Gastronomieangeboten, ärgern sich die Bürger zunehmend über (meist jüngere) Zeitgenossen, die ihren Kneipenbummel beziehungsweise das Trinkgelage im Freien mit Sachbeschädigungen, Krakeelereien und Pöbeleien beschließen. Nach längerer Diskussion in deren Verlauf die SPD-Fraktion (verärgert durch die kurzfristige Konfrontation mit dem CDU/FDP-Papier zur Kriminalitätsprävention) auch eine Sitzungsunterbrechung durchsetzte, einigte sich der Gemeinderat dann doch auf die Position der Mehrheits-Koalition. Wie CDU-Sprecher Berthold Schmidt betonte, sei die verstärkte Präsenz von "grüner Polizei" (Beamte, die von der Polizeiinspektion Illingen ausgesandt werden sollen) und von Security-Leuten erforderlich. "Auch der Landkreis mit seinem Jugendamt ist gefordert, sich um die problematischen jungen Leute in Eppelborn zu kümmern", so Schmidt. Die Fraktion der Linken, die ebenfalls einen Antrag zur Verminderung der Kriminalität eingebracht hatte (sie forderte u.a. einen Street-Worker und einen entsprechenden Ausschuss) blieb angesichts der CDU-Antrages auf der Strecke.Auch beim Klimaschutz setzte sich die CDU/FDP-Mehrheit mit ihrem Beschlussvorschlag in Sachen Reduzierung der Treibhausgase durch. Die Linke hatte in ihrem Antrag beispielsweise eine Stabsstelle Klimaschutz im Rathaus angeregt. Die CDU setzt in ihrem Aktionsprogramm auf die energetische Aufwertung kommunaler und privater Gebäude und den Ausbau entsprechender Beratungsangebote.Diskutiert wurde auf Antrag der Linken über das Instrument "Bürgerhaushalt" nach Trierer Modell, das die Einwohner unmittelbarer in die Entscheidungen einbinden soll. Was angesichts bereits vorhandener Mitbestimmungsmöglichkeiten (wie die Ortsräte) auf wenig Gegenliebe stieß. Noch zu vermelden ist, dass Klaus-Peter Schäfer sein Mandat in der CDU-Fraktion zum 31. Oktober niedergelegt hat. Ihn ersetzt der bereits ratserfahrenen Giacomo Santalucia. sl