Jost und Petry wollen Wähler täuschen

Jost und Petry wollen Wähler täuschen

Jost und Petry wollen Wähler täuschenZum Artikel: Illinger SPD sieht Mehrheitsverhältnisse nicht widergespiegelt (SZ vom 20

Jost und Petry wollen Wähler täuschenZum Artikel: Illinger SPD sieht Mehrheitsverhältnisse nicht widergespiegelt (SZ vom 20. August)Etwas verwundert musste ich Ihrer Zeitung entnehmen, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende im Illinger Gemeinderat, Guido Jost, und der neue Erste Beigeordnete Christian Petry selbst nach langjähriger Zugehörigkeit zum Gemeinderat nicht verstanden haben, wie das d'Hondtsche Mehrheitswahlrecht funktioniert. Man könnte aber auch zu dem Schluss kommen, dass beide die Bürger bewusst in die Irre führen wollen. Wenn beide behaupten, dass bei der Wahl zum Verbandsvorsteher des Zweckverbandes und des Vertreters des Gaswerks in der Verbandsversammlung und im Verbandsausschuss des Abwasserverbands Illtal die Mehrheitsverhältnisse in den Räten nicht widergespiegelt würden, ziehen sie das Ergebnis der Kommunalwahlen zum Gemeinderat Illingen nicht zu Rate. Hier ist nämlich, genau wie in Merchweiler, die CDU als stärkste Fraktion aus den Wahlen hervorgegangen. Demzufolge stehen der CDU auch bei der Anwendung des d'Hondtschen Mehrheitswahlrechts mehr Stimmen zu als der SPD. Der Bürger, der bei den Gemeinderatswahlen mit einer Stimmabgabe für eine der Koalitionsparteien SPD, Linke und Grüne gestimmt hat, hat damit nicht einer dieser Parteien die Mehrheit erteilt. Die CDU ging als stärkste Partei aus dieser Wahl hervor und hat darum, auch gemäß dem saarländischen Wahlrecht, das wiederum nach dem d'Hondtschen Mehrheitswahlrecht in Sitze umgerechnet wird, einen deutlichen Auftrag erhalten Was Guido Jost und Christian Petry nun betreiben, ist ein Täuschungsversuch, um die Wählerinnen und Wähler weiter zu verunsichern. Siegfried Zimmer, Illingen