Jetzt kennt die CDU kein Halten mehr

Jetzt kennt die CDU kein Halten mehr

Jetzt kennt die CDU kein Halten mehrZum Thema "Fall Stengel: Neue Abwahl-Debatte" vom 13. August Im aktiven Wahlkampf zur Kommunalwahl habe ich positiv empfunden dass der Gemeindeverband der CDU unter Führung von Mathias Jochum das Thema Wolfgang Stengel weitgehend aus dem Wahlkampf heraus gehalten hat, jetzt lässt er sich vor den Karren spannen

Jetzt kennt die CDU kein Halten mehrZum Thema "Fall Stengel: Neue Abwahl-Debatte" vom 13. AugustIm aktiven Wahlkampf zur Kommunalwahl habe ich positiv empfunden dass der Gemeindeverband der CDU unter Führung von Mathias Jochum das Thema Wolfgang Stengel weitgehend aus dem Wahlkampf heraus gehalten hat, jetzt lässt er sich vor den Karren spannen. Pünktlich zur Landtagswahl meldet sich nun Gaby Schäfer. Ihr scheint jedes Mittel recht zu sein um noch die ein oder andere Stimme zu erhaschen, oder ist die Panik schon so groß, die sicher geglaubte Macht im Landtag zu verlieren. Wir, die Bürgerinnen und Bürger in Schiffweiler brauchen Gaby Schäfer nicht um eine Entscheidung zu treffen wie wir mit dieser Angelegenheit umzugehen haben. Über das schon viel zu lang andauernde Verfahren haben sich viele Bürger ihre eigene Meinung gebildet. Also aus meiner Sicht zum Wahlkampf nicht mehr geeignet. Wollen wir wirklich Richter vorgreifen, wollen wir wirklich verurteilen, bevor Recht gesprochen ist. Günter Waluga und sein SPD-Gemeindeverband haben aus menschlicher Sicht nichts falsch gemacht, sie halten sich wohl an das im Art. 6 Abs. 2 der EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) stehende: "Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld, als unschuldig". Klaus-Dieter Woll, Schiffweiler SPD-Sorge um denrichtigen SitzplatzZum SZ-Bericht "SPD-Nestwärme für Hans-Peter Metzinger" vom 7. AugustDie SZ-Reporterin hat scheinbar nicht richtig aufgepasst (oder doch?) und falsch über die Sitzordnung in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates Illingen berichtet. Das ließen sich die SPD-Matadoren Petry/Jost nicht gefallen: sofort wurde öffentlich klargestellt, wo der Bündnisgrüne zu sitzen hat. Alle kolportierten Beteuerungen des Herrn Metzinger im Vorfeld, er wolle sich seine Selbständigkeit erhalten, sind damit hinfällig. Er wurde von der SPD vereinnahmt. Nicht einmal den Sitzplatz durfte er sich aussuchen. Offenbar stören ihn auch nicht die Attacken des Anführers der Linken, die Grünen aus dem Landtag fernzuhalten. Im Illinger Rat übt er die sichtbare Verbrüderung mit SPD und Linken. Sollte er Bauchschmerzen wegen der verlorenen Unabhängigkeit haben, sie werden ihm durch das Beigeordnetensalär gelindert. Seine Wähler/innen werden es verstehen. Elmar Woll, Welschbach Spenden machen immer guten EindruckZum SZ-Bericht vom 8./9. August "Pfarreien spenden für Kindergärten"Es ist in diesem Bericht von einer Spende aus dem Erlös der 72-Stunden-Aktion an die Kindergärten Landsweiler-Reden und Heiligenwald zu lesen. Auf Anhieb eine gute Sache, wäre da nicht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Schiffweiler ein Bericht darüber, dass der Erlös einer Zaubershow im Kindergarten Landsweiler-Reden in Höhe von 298,74 Euro komplett an die Aktion "Großes Herz für kranke Kinder" gespendet wurde. Wer so großzügig spendet, ist doch wohl seinerseits auf Spenden nicht angewiesen. Aber wie heißt es in einem Kinderlied "Taler, Taler du musst wandern...". Hildegard Gimmler, Schiffweiler. Verdummungsversuche zur StrahlengefahrZum Artikel "Mobilfunkmast auf dem Bayerischen Kohlhof", SZ vom 1. August.Ein nahezu 50 Meter hoher Mobilfunkmast thront im Neunkircher Forst als neues Wahrzeichen des Bayerischen Kohlhofs. Bereits im Januar wurde der Antrag gestellt. Ein "ganz normaler Bauantrag" für den Bürgermeister Fried. Für die Bewohner des Bayerischen Kohlhofs nicht. Aber die hat der Herr aus Neunkirchen wohl noch nicht so richtig wahrgenommen. Dazu müsste man ja über den Tellerrand hinausschauen können. Und zuvor habe ja immer hin das Landesamt für Umweltschutz geprüft. Und die wissen es doch bestimmt noch viel besser als so ne kleine Stadt. Die werden schon wissen, was strahlt oder nicht. Übertroffen werden solche verunglückten Verdummungsversuche nur noch von O2 und deren Herrn Rudolph, der meint, die Gefahrenzone betrage nur 16,50 Meter in der Hauptsenderichtung. Für wie blöd halten uns diese Menschen. Dr. Rüdiger Ecker, Kirkel Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir freuen uns über Ihre Leserbriefe zur Diskussion von Themen, über die die SZ berichtet hat. Damit ein möglichst großer Leserkreis zu Wort kommen kann, müssen Zuschriften gekürzt werden. Anonyme oder fingierte Briefe sowie beleidigende Texte veröffentlichen wir nicht. Zum Abdruck von Leserbriefen sind wir nicht verpflichtet. Die Redaktion trägt die presserechtliche, aber nicht die inhaltliche Verantwortung. Leserbrief-Redaktion: Telefon (06821) 9 04 64 50, Telefax (06821) 9 04 64 59, E-Mail: rednk@sz-sb.de