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In Neunkirchen rutscht Auto auf Sommerreifen in Bus der NVG

Neunkirchen : Mit Sommerreifen in Bus gerutscht

Die meisten der 31 Glätte-Unfälle gingen im Kreis Neunkirchen glimpflich aus.

Nicht zu fassen, aber wahr: Am Mittwochmorgen wagte sich ein Autofahrer mit Sommerreifen auf die schneeglatten Straßen und rutschte prompt in einen Linienbus der NVG. Dieser hatte in der steilen Langenstrichstraße einen Halt einlegen müssen, stand schon, als erst ein Autofahrer und dann noch ein zweiter die Kontrolle verlor und mit dem Bus kollidierte. Die Fahrgäste verließen den Bus und gingen zu Fuß weiter, berichtete der Fahrdienstleiter der NVG, Klaus Schmidt, auf SZ-Anfrage. Ansonsten hatte die Busfahrercrew mit ganz unterschiedlichen Straßenverhältnissen zu kämpfen, je nach Streckenverlauf. An manchen Steigungen habe man einzelne Haltestellen nicht anfahren können. Lediglich zwei, drei Busse hätten sich etwa 20 Minuten verspätet, ansonsten haben sich die Verspätungen laut Schmidt zumindest im morgendlichen Verkehr im Rahmen von fünf bis acht Minuten bewegt.

Etwas Sorge bereitete nicht nur dem Fahrdienstleiter der anhaltende Schneefall, der den Räumdiensten von morgens bis abends sowohl auf den Straßen als auch den öffentlichen Gehwegen so gut wie keine Pause ließ. Die meisten der 31 Unfälle im Landkreis Neunkirchen verliefen bis Redaktionsschluss glimpflich. Zeitweise blockiert waren einige Straßen wegen liegen gebliebener Autos oder Busse. So waren die Landstraße 129 zwischen Heiligenwald und Merchweiler sowie die Straße Zur Römertreppe in Wellesweiler für einige Zeit nicht befahrbar.

Liegen geblieben sind wetterbedingt am Mittwoch auch die Gelben Säcke in Neunkirchen. Nicht abgefahren wurden ebenfalls die blauen Tonnen in Ottweiler. Dadurch verschieben sich die für Donnerstag und Freitag geplanten Abholtermine um einen Tag.