Zum 28. Mal erklingt es in Illingen

Große Nachtmusik : Ein Querschnitt durch die Welt der Musik

Die Arbeitsgemeinschaft Große Nachtmusik lässt am 30. Dezember das Kulturjahr in Illingen musikalisch ausklingen.

Bereits zum 28. Mal lädt die AG Große Nachtmusik für den 30. Dezember zum Ausklang des musikalischen Kulturjahres in Illingen ein. Um 19 Uhr geht es in der Illipse los. Der Eintritt kostet zwölf Euro.

Von Hardblues über Jazz mit zwei Saxofonen, deutsche Singer-Songwriter-Stücke, Post-Punk-Indie-Punk-Rock über Chanson und Comedy Burlesque, dem ersten und einzigen Bass-Saxofon-Quartett der Welt mit Improvisationen und Kompositionen bis zu dem rockigen Ausflug in die 80er und ihre großen Hits als Abschluss bietet die Große Nachtmusik einen Querschnitt durch die Welt der Musik.

Zu Beginn gibt es Hardblues mit „BadNutz“ zu hören, das ist die Band um den Frontmann Jack Martinek (Voc./Harp.). Unterstützt durch Sebastian Klein (Git.), Jörg Zeiger (Git.), Jörg Schmitt (Drums) und Lothar Schmidt (Bass) setzen die fünf Musiker einen Kontrast zu den üblichen Mainstream-Coverbands. Melancholisch, groovig, hart und leidenschaftlich interpretieren sie Songs von John Lee Hooker über Van Morrison, Johny Cash bis hin zu den Doors. Souverän vollführt die Truppe dabei den Spagat zwischen schummrigen Blues und grellem Rock ‘n Roll.

Im großen Saal wird es dann jazzig mit Duo in Klausur. Die gebürtige Illingerin Katrin Scherer und ihr Partner Sven Decker, die beide in Köln leben, widmen sich der Kunst des Augenblicks und möchten diesen mit dem Publikum teilen. Straff durchgetüfftelte Kompositionen in rauem Soundgewand werden authentisch, frisch, risikobereit und augenzwinkernd dargeboten.

In Illingen nicht unbekannt sind Thrill Of Joy durch ihre Auftritte beim Impression und Haste Töne. Thrill Of Joy wurde im Jahr 2010 von Thomas Peter ursprünglich als Home-Recording-Projekt gegründet. Im Herbst 2017 stieß dann Christian Both dazu und aus Thrill Of Joy entwickelte sich ein Live-Akustik-Duo. Erste Auftritte folgten und das Programm wurde durch Songs von Christian Both und gemeinsam komponierte Titel erweitert. Sie spielen deutsche Singer-/Songwriter-Stücke über die Irrungen und Wirrungen des Lebens.

Melancholisch, ironisch, authentisch: Zesura sind vier Typen, die seit Ende 2014 zusammen Musik machen. Das haben sie auch vorher schon gemacht. Nur woanders. Sie sind aus einer Gegend ganz weit im Westen, die fast schon Frankreich ist. Oder Luxemburg.

Nach einer kleinen Erholungspause wird es burlesque. Coco Clownesse zeigt eine Werkprobe aus Ihrem Programm „La Revolution en Chanson“. Deep Schrott wird gebildet von Wollie Kaiser, Keilwerth Bass-Saxophon (Saarbrücken), Andreas Kaling, Conn Bruno Bass-Saxofon (Bielefeld),Jan Klare, Conn Bass-Saxofon (Münster), Dirk Raulf, Conn Ladyface Bass-Saxofon (Köln).

Zum Abschluss im Foyer wird es mit einer Illinger Band nostalgisch. That 80s Show interpretiert die musikalischen Kleinode dieses prägenden Jahrzehnts immer authentisch, jenseits von Klischees. Das Repertoire der Band umfasst große Hits, die auch 30 Jahre später noch jeder mitsingen kann und fast vergessene Klassiker, die wieder gehört werden müssen! Diese Band ist ein Herzensprojekt von acht Vollblutmusikern, die die Songs, mit denen sie groß geworden sind, auf die Bühne bringen wollen.

Karten bei ticket-regional und an der Abendkasse.

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