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Zukunft der Reha-Klinik in Illingen: CDU sorgt sich um Vorgehen der Geschäftsführung des kirchlichen Trägers CTT

Reha-Klinik Illingen : CDU will Klarheit für Reha-Klinik Illingen

Alfons Vogtel, Fraktionschef im Gemeinderat, wirft Träger CTT Vertrauensbruch vor.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Illinger Gemeinderat, Alfons Vogtel, hat den Bischof von Trier aufgefordert, Klarheit hinsichtlich der Zukunft der Reha-Klinik in Illingen zu schaffen. Zu dem, was die Geschäftsführung des kirchlichen Trägers CTT (Cusanus Trägergesellschaft Trier) veranstalte, habe man jegliches Vertrauen verloren, heißt es in der Pressemitteilung.

Zum Hintergrund erläutert die CDU: Vor mehr als einem Jahr hatte die Geschäftsführung der CTT angekündigt, ihre Reha-Aktivitäten im Bereich der Neurologie nach Weiskirchen und im Bereich der Geriatrie nach Lebach zu verlagern. Seitdem sind eine Reihe von Gesprächen mit der Geschäftsführung der CTT über mögliche Anschlussaktivitäten mit durchaus interessanten Ergebnissen geführt worden. Und nun plötzlich die – wenn auch nicht völlig – überraschende Nachricht in der Saarbrücker Zeitung, dass Lebach bereits am 1. Juli diesen Jahres geschlossen werden soll. Was eine Verlagerung von geriatrischen Betten von Illingen nach Lebach wohl ausschließt. Da sich die Reha-Klinik in Illingen, so Alfons Vogtel, baulich und brandschutztechnisch ebenfalls in einem mindestens „gewöhnungsbedürftigen“ Zustand befindet, muss man davon ausgehen, dass die CTT offensichtlich in Kauf nimmt, dass man an beiden Standorten (Lebach und Illingen) im Zweifel nur verbrannte Erde hinterlässt. An diesem Punkt sei das Bistum gefordert, dem merkwürdigen Treiben dieses kirchlichen Trägers ein Ende zu bereiten. Zumal die Bistumsspitze spätestens seit November vergangenen Jahres über mögliche Alternativen zu den Rehaaktivitäten in Illingen informiert war. Alfons Vogtel kündigte an, er werde in den nächsten Tagen weitere Gespräche führen, um die Situation in Illingen zu klären.