1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Illingen

Zenbras spielen nach drei Monaten wieder in der heimischen Hellberghalle.

Handball-Oberliga : Die Zebras sind endlich wieder zu Hause

Fast zwei Monate mussten die Illtaler Zebras und ihre Anhänger ohne Heimspiel auskommen. Am Sonntag geht’s endlich wieder in der Hellberghalle weiter.

Zweieinhalb Stunden Busfahrt zum Auswärtsspiel nach Vallendar am vergangenen Samstag, dort 60 Minuten das Spielfeld auf und ab laufen, dann noch einmal zweieinhalb Stunden Busfahrt zurück ins Saarland – das kann schon schlauchen. Am nächsten Tag dasselbe Programm noch einmal abspulen: dreieinhalb Stunden Busfahrt nach Waiblingen, 60 Minuten Handball und nochmal dreieinhalb Stunden zurück ins Saarland. Also verzichtete Marcus Simowski, Trainer der Handballfreunde Illtal, großzügig auf die zweistündige Dienstags-Trainingseinheit und gewährte seiner Mannschaft einen freien und (hoffentlich) erholsamen Abend. „Ich freue mich, endlich mal wieder ein Heimspiel zu haben, das ist jetzt doch schon eine Weile her“, meint Pascal Meisberger zu der Begegnung am Sonntag in der Hellberghalle. Der letzte Heim-Auftritt der Handballfreunde datiert nämlich vom 8. Dezember. Da kribbelt es beim Illtaler Kreisläufer ein wenig im Hinblick auf die bevorstehende Begegnung gegen die HSG Eckbachtal, Vorletzter der Oberliga, gerade aber erst 22:18 gegen die HSG Völklingen erfolgreich. „Es wäre natürlich vorteilhaft, wenn die Belastung auf alle verteilt werden könnte, gerade nach der letzten Woche. Vorher ist das aber natürlich schwer zu sagen“, schätzt der Kapitän. Die Gründe sind offensichtlich: Der Gegner steckt im Abstiegskampf, hat gerade ein Erfolgserlebnis gefeiert und wittert bei den Zebras nach der knappen 24:27-Schlappe im September seine Chance. Kapitän Meisberger stellt fest: „Es wird viel darauf ankommen, deren Eins-gegen-eins zu verteidigen und die linke Seite in den Griff zu bekommen. Eine kompakte Abwehr mit schnellem Spiel hinten raus wird wichtig sein. Das war in der zweiten Halbzeit im Hinspiel auch entscheidend.“