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Wustweiler erwartet erneut Abstiegskampf

Wustweiler erwartet erneut Abstiegskampf

Nachdem der SV Wustweiler in der vergangenen Saison gegen den Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga kämpfen musste, erwartet Trainer Markus Pinter auch für die jetzt beginnende Spielzeit keine Besserung. Zu viele Spieler fallen immer wieder wegen Wechselschichten aus, sagt er.

Der SV Wustweiler startet an diesem Sonntag um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den SV Furpach in die neue Saison. In der vergangenen Spielzeit waren die Wustweiler als Drittletzter der Fußball-Verbandsliga Nordost nur knapp dem Abstieg entgangen. Trainer Markus Pinter machte für den enttäuschenden Saisonverlauf in erster Linie ständige Verletzungen von Leistungsträgern verantwortlich, die aufgrund des dünnen Kaders nur schwer zu kompensieren waren.

Nach sechs Neuzugängen und zwei Spielerabgängen hat sich der Wustweiler Kader in diesem Sommer quantitativ zwar erhöht. Dennoch macht der Trainer auch für die neue Spielzeit wenig Hoffnung auf einen besseren Verlauf der Runde. Er meint: "Auch in der neuen Spielzeit bleibt der Klassenerhalt für uns das primäre Ziel, und das wird schon schwer genug. Ich würde gerne etwas anderes sagen, aber wir müssen realistisch bleiben."

Der 33-jährige Pinter, der in der dritten Saison in Wustweiler Trainer ist, geht davon aus, dass sich die personelle Situation trotz eines Kaders von 19 bis 20 Spielern nur wenig verbessern wird. Seine Begründung: "Wir haben etliche Spieler in der Mannschaft, die in Wechselschicht arbeiten. Und deshalb muss man davon ausgehen, dass immer der eine oder andere fehlen wird."

Das war schon in der Vorbereitung der Fall, so dass ein optimales Arbeiten bislang so gut wie nicht möglich war. Das Fazit des Trainers nach fast fünf Wochen: "Schon in den Testspielen stand nie der komplette Kader zur Verfügung, so dass kaum Taktikschulung möglich war und auch die Ergebnisse eher durchwachsen waren." Zudem hat sich Kevin Gemeinder in der Vorbereitung das Schlüsselbein gebrochen und wird noch einige Zeit ausfallen.

In der kommenden Saison werden Patrick Beia und Michael Jostock nicht mehr für den SV Wustweiler spielen. Beia ist als Spielertrainer zur SG Dirmingen-Berschweiler gegangen, Jostock hat sich Ligakonkurrent FC Hellas Marpingen angeschlossen.

Neu sind Innenverteidiger Roman Kölsch vom SV Schwarzenbach, Mittelfeldspieler Victor Marte von der DJK Neuweiler, die beiden Stürmer Jonathan Meyer-Garcia vom SV Rohrbach und Louis Cupelli aus der A-Jugend von Borussia Neunkirchen sowie die Offensivspieler Jonas Ames und Karsten Possé aus der eigenen A-Jugend.

svwustweiler.de

Zum Thema:

Auf einen BlickNeuzugänge beim SV Wustweiler : Roman Kölsch (SV Schwarzenbach), Victor Marte (DJK Neuweiler), Jonathan Meyer-Garcia (SV Rohrbach), Louis Cupelli (A-Jugend Borussia Neunkirchen ) Jonas Ames und Karsten Possé (eigene A-Jugend). Abgänge: Patrick Beia (SG Dirmingen-Berschweiler), Michael Jostock (FC Hellas Marpingen). heb