Widerstand gegen Polizeibeamte in Welschbach und Wemmetsweiler

32-Jähriger wehrt sich äußerst aggressiv : Widerstand gegen Polizei in Wemmetsweiler und Welschbach

Mehrere Polizeibeamte mussten am frühen Sonntagmorgen einen alkoholisierten Mann aus Spiesen-Elversberg nach einer Unfallflucht bändigen.

Äußerst aggressiv und mit massiver körperlicher Gewalt hat sich am Sonntagmorgen ein 32-jähriger Mann aus Spiesen-Elversberg gegen seine Festnahme gewehrt. Wie die Polizei berichtete, hatte gegen 6.30 Uhr ein Zeuge einen Unfall auf der L 141 zwischen Ottweiler und Welschbach mit einem silbernen Mercedes gemeldet. Mehrere Leitplanken seien in 500 Meter Entfernung beschädigt worden, und zwei Frauen hätten an dem Unfallauto zunächst die Kennzeichenschilder abgeschraubt und seien dann geflüchtet. Nachdem der Zeuge, ein Polizeibeamter der Polizei Rheinland-Pfalz auf dem Rückweg vom Dienst, den Fahrer des Wagens ansprach, flüchtete dieser in das angrenzende Waldgelände. Im Zuge der Fahndung wurde der Fahrer später an der Halteranschrift in Spiesen-Elversberg angetroffen. Mit dem Tatvorwurf konfrontiert, reagierte der wegen Gewalt- und Delikten gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeibekannte, augenscheinlich alkoholisierte Mann äußerst aggressiv. Vergeblich versuchte er, zu fliehen. Daraufhin setzte er sich massiv körperlich zur Wehr. Der Mann wurde schließlich von mehreren Beamten überwältigt und zur Polizeiinspektion Neunkirchen gebracht. Gegen den Mann werden nun mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verkehrsunfallflucht, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte eingeleitet.

Mit erheblichem Widerstand hatten Polizeibeamte auch schon am Samstagmorgen in Wemmetsweiler zu tun. Gegen 3.30 Uhr waren Beamten der Polizeiinspektion Neunkirchen, die in der Straße Zum Striedt Streife fuhren, eine Person aufgefallen, die sich hinter einen geparkten Pkw duckte. Als die Beamten die Person kontrollieren wollten, fanden sie einen 15-jährigen Jugendlichen auf dem Boden liegend vor. Der Junge hatte eine blutende Wunde an der Hand, Schürfwunden an den Ellenbogen sowie blutverschmierte Lippen. Der verletzte Junge war kaum ansprechbar, deshalb riefen die Beamten den Rettungsdienst. Als dieser eintraf, widersetzte sich der Jugendliche den Versuchen, seine Wunden zu versorgen. Er musste nach Angaben eines Polizeisprechers durch die Polizeibeamten fixiert werden. Der Jugendliche stand unter alkoholischer Beeinflussung – 0,9 Promille. Wie sich später herausstellte, hatte der Jugendliche einen verbalen Streit mit einem anderen Jugendlichen. Dabei schlug er gegen ein Regenfallrohr und verletzte sich. Der 15-Jährige, gegen den ein Strafverfahren eingeleitet wird, wurde in die Obhut seiner Wohngruppe übergeben.

(red)