„Trauertag unter besonderen Vorzeichen“

Illingen · Im ganzen Bundesgebiet hat man am gestrigen Volkstrauertag der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft gedacht. Dieser Tradition folgend haben auch der VdK Ortsverband Illingen gemeinsam mit Vertretern des A.C.V.G.

 Mitglider der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks legten am Ehrenmal drei Kränze nieder. Foto: Boewen-Doerr

Mitglider der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks legten am Ehrenmal drei Kränze nieder. Foto: Boewen-Doerr

Foto: Boewen-Doerr

Stiring Wendel, die Gemeinde Illingen , vertreten durch Bürgermeister Armin König , und Hans Otto Wilhelm vom Heimat- und Kulturring Illingen unterstützt von Vertretern der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes am Ehrenmal vor den Gräbern von Kriegsopfern drei Kränze niedergelegt.

König sagte, dass der Volkstrauertag in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Vorzeichen stünde. Er erinnerte an den Ersten Weltkrieg, der viele weitere Katastrophen ausgelöst hätte. "Eigentlich hätte es nach diesen Erfahrungen nie mehr einen Zweiten Weltkrieg geben dürfen. Es gab ihn aber doch, weil der Erste Weltkrieg, diese Urkatatstrophe des 20. Jahrhunderts, eben auch zum Geburtshelfer des Totalitarismus wurde, wie es Markus Meckel beschrieben hat, der Außenminister der DDR-Regierung nach der ersten freien Wahl 1990 war und heute Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist." Positiv sei, dass die Völker Europas zusammengefunden hätten, um den Toten der Katastrophen gemeinsam zu gedenken.

Würdevoll begleitete das Blasorchester Illingen die Zeremonie auf dem Friedhof mit den Interpretationen "Über den Sternen" und "Näher mein Gott zu dir". Raphael Marx spielte vor dem Ehrenmal ein "Signal" auf der Trompete. Im Anschluss an die Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Stephan traf sich die Bevölkerung zu einer Feierstunde im Eventhaus. Auch hier wurde gemeinsam den Opfern von Krieg und Terror gedacht.

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