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„Steven richtet sein Leben ganz auf das Ringen aus“

Der 16-jährige Steven Ecker (in Rot), hier gegen den Riegelsberger Kevin Müller, gehört zu den jüngsten Athleten in der 2. Ringerbundesliga. Foto: benno Weiskircher
Der 16-jährige Steven Ecker (in Rot), hier gegen den Riegelsberger Kevin Müller, gehört zu den jüngsten Athleten in der 2. Ringerbundesliga. Foto: benno Weiskircher FOTO: benno Weiskircher
Hüttigweiler. Mit erst 16 Jahren ringt Steven Ecker schon in der 2. Bundesliga. Das Eigengewächs des ASV Hüttigweiler trainiert sehr viel und ist auch schon Bundestrainer Mike Bullmann aufgefallen. Morgen trifft Ecker auf den erfahrenen Mirko Hilgert. Benno Weiskircher

Kaum ist der Jubel des ASV über den 18:10-Derbyheimsieg gegen den AC Heusweiler am vergangenen Samstag verklungen, steht den Hüttigweiler Ringern in der 2. Bundesliga West ein weiterer Höhepunkt ins Haus. Am morgigen Samstag empfangen die Illtaler um 19.30 Uhr den Tabellendritten SRC Viernheim. In der Illtalhalle streben die ASV-Athleten eine Revanche für die 11:16-Hinkampfniederlage an.

"Beide Staffeln sind stark in die Rückrunde gestartet. Ich erwarte einen Kampf auf Augenhöhe", lautet die Prognose von ASV-Trainer Christoph Gall. Durch den Stilartwechsel ist sein Team in der Rückrunde stärker als in der Vorrunde einzuschätzen.

Zu einem ersten Schlüsselkampf kommt es bereits zu Beginn des Kampfes: Steven Ecker trifft auf den zweitliga-erfahrenen Mirko Hilgert. Für das hoffnungsvolle ASV-Eigengewächs Ecker ist das eine interessante Aufgabe, die ihm da in seiner ersten Bundesligasaison gestellt wird. "Ich kenne meinen Gegner nicht, er ist älter und schwerer. Sicher ein Vorteil für ihn", weiß der 16-jährige Hüttigweiler .

Deutscher Meister der Kadetten

Seit seinem fünften Lebensjahr steht Steven Ecker auf der Ringermatte. Seinen größten Erfolg feierte er bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, wo er sich den Titel bei den Kadetten erkämpfte. Bereits vor zwei Jahren machte Ecker auf sich aufmerksam, als er bei der B-Jugend den dritten Rang belegte.

Zwischenzeitlich hat auch Bundestrainer Mike Bullmann ein Auge auf den Nachwuchsathleten geworfen. In diesem Jahr wurde Ecker zu drei internationalen Turnieren eingeladen und vertrat den Deutschen Ringerbund bei den Europa- und Weltmeisterschaften.

Diese Erfolge kommen nicht von ungefähr. Bei sechs Trainingseinheiten in der Woche investiert er sehr viel Zeit. "Steven richtet sein Leben ganz auf das Ringen aus", weiß sein Heimtrainer Christoph Gall, der seinen Schützling zu den hoffnungsvollsten Talenten in Deutschland zählt. Gegen Viernheim setzt Gall wieder auf seine Moldawier. Ion Soilita will seine weiße Weste auch gegen Kristiyan Peev bewahren wie auch Denis Balaur gegen Mathias Schmidt. Zu den Siegringern des ASV sind auch Mathias Schwarz, Till Bialek und Stilian Naydenov zu rechnen. Schlüsselkampfe werden zwischen Mihai Esanu und Niklas Dorn, zwischen Murad Gadjumuradov und Iren Yurokov und zwischen Jan Bialek und Arian Güney erwartet.

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