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squash: Squash: Duell der Kreis-Mannschaften

squash : Squash: Duell der Kreis-Mannschaften

Wiesental und Illtal trafen in Mainz aufeinender. Die St. Ingberter setzten sich mit 3:1 klar durch.

In der Squash-Regionalliga hat sich nach dem siebten Doppel-Spieltag der Saison längst die Spreu vom Weizen getrennt. Die beiden Kreis-Mannschaften SRC Wiesental St. Ingbert und SRC Illtal konnten bislang jeweils eine gute Rolle spielen. Die Wiesental-Mannschaft hat bisher zwölf Partien absolviert und bringt es auf 24 Punkte – dies bedeutet derzeit im Gesamtklasssement hinter dem Spitzenreiter SFI Boasters Germersheim (14 Begegnungen/31 Zähler) sowie dem SC Rhein-Neckar (12/26) Rang drei. Hinter den mit Wiesental punktgleichen Black & White RC Worms II und SF Idar-Oberstein folgt dann auch bereits der SRC Illtal.

Diese Mannschaft bringt es aktuell nach zwölf Spielen auf 18 Zähler. Siebter ist der SC Mainz (14/17) vor dem SC Saarlouis (14/13), S&F St. Wendel (12/9) sowie Schängel SC Koblenz (12/3).

Am vergangenen Samstag trafen Wiesental und Illtal beim Spieltag in Mainz in einem direkten Duell aufeinander. Dabei konnte sich der SRC Wiesental St. Ingbert mit 3:1 durchsetzen. Das Spitzeneinzel gewann Wiesentals Simon Krewel nach einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand noch mit 3:1 Sätzen gegen Jonathan Bergmann. St. Ingberts Nummer zwei Tobias Baab hatte Christian Kersten bei seinem 3:0-Erfolg sicher im Griff. Ähnlich sah es auch an Position drei aus, wo Thorsten Schmees Illtals Jörg Fassian mit 3:0 auf Distanz hielt. Den Ehrenpunkt für den SRC Illtal sicherte Routinier Stefan Alt beim 3:1 gegen Eric Dabrock. Gegen den Gastgeber Mainz konnte sich Wiesental sogar mit 4:0 durchsetzen. Krewel bezwang Christian Seichter mit 3:0. Das gleiche Ergebnis gab es auch für Baab gegen Johannes Krimm und für Schmees gegen Daniel Kirchner. Hinzu kam noch ein 3:1-Satzerfolg von Dabrock über Marco Stoffel. Und der SRC Illtal trennte sich von Mainz mit 2:2. Aufgrund des knapp besseren Satzverhältnisses von 8:7 war es für die Rheinhessen ein mit 2:1 „gewonnenes Unentschieden“. Für die Gäste punkteten Bergmann (3:2 gegen Seichter) sowie wiederum Alt (3:0 gegen Andreas Reiffs). Und die Mainzer Siege holten Krimm (3:0 gegen Kersten) sowie Stoffel (3:1 gegen Fassian).

„Es lief alles zu unseren Gunsten. Illtal war etwas ersatzgeschwächt, da Andreas Janto noch einmal Papa geworden ist. Und die Mainzer sind an Position eins ohne Profispieler angetreten, außerdem fehlte noch ein weiterer Spieler“, meinte Wiesentals Baab. In der Tabelle konnte man sich dadurch von Platz fünf auf Rang drei vorarbeiten. Germersheim sei die bisherige Überraschungsmannschaft der Saison, wäre aber auch noch nicht spielfrei gewesen. Illtals Alt erkannte den Sieg von Wiesental an. „Sie waren sehr gut besetzt, es war eine klare Sache. Wir mussten dagegen aufgrund der Personalsituation allesamt aufrücken. Gegen Mainz hatten wir uns schon etwas mehr ausgerechnet, aber das ging total in die Hose“ erklärte Alt. Man habe einfach keinen guten Tag erwischt. Am kommenden Spieltag gehe es nun darum, den Mittelfeldplatz zu sichern. Alt hofft darauf, dass dann wieder alle Mann an Bord sind.

Der nächste Doppel-Spieltag findet am Samstag, 29. Februar, um 14 Uhr statt. Dann genießt der SRC Wiesental St. Ingbert im Rohrbacher Gesundheits- und Aktivenzentrum FlipFlop Heimrecht. Zu Gast sind die Teams aus Idar-Oberstein und Worms. Ebenfalls im heimischen Sport- und Freizeitzentrum Illingen antreten darf der SRC Illtal. Man trifft dort auf die beiden derzeit in der Tabelle am schlechtesten postierten Mannschaften S&F St. Wendel sowie Schängel SC Koblenz.