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Schüler stellen Praktika-Arbeiten vor

Schüler stellen Praktika-Arbeiten vor

Illingen. Die Schüler der Erweiterten Realschule (ERS) Illingen dokumentierten ihr Betriebspraktikum im Foyer der Schule. Um sich selbst ein umfassendes Bild von der Arbeit der Jugendlichen und der Vielfalt der Praktikumsplätze machen zu können, waren zu dieser Präsentation die Eltern und die Betreuer aus den teilnehmenden Betrieben eingeladen

Illingen. Die Schüler der Erweiterten Realschule (ERS) Illingen dokumentierten ihr Betriebspraktikum im Foyer der Schule. Um sich selbst ein umfassendes Bild von der Arbeit der Jugendlichen und der Vielfalt der Praktikumsplätze machen zu können, waren zu dieser Präsentation die Eltern und die Betreuer aus den teilnehmenden Betrieben eingeladen. Schulleiter Klaus-Peter Rothbart hob die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Schule und Betrieben hervor, denn nur dadurch können Jugendliche in eine gute Berufsausbildung gebracht werden. Die große Anzahl der Besucher belegte das Interesse an dieser Veranstaltung. Musikalisch begleitet wurde der Abend von dem ehemaligen Schüler Thomas Meiser. 161 Jungen und Mädchen der Klassen 8H und 9M hatten drei Wochen lang die Schule gegen einen Arbeitsplatz eingetauscht. Dabei wurden den Jugendlichen erste Eindrücke des Berufslebens vermittelt. Sie mussten sich auf einen neuen Arbeits- und Lebensrhythmus einstellen und arbeiteten mit fremden Menschen zusammen. Für die Praktikanten öffnete sich für drei Wochen eine andere Welt. Entsprechend groß waren die Erfahrungen, die sie von dieser Zeit mitbrachten. Neben den Betreuern in den Betrieben kümmerten sich die Klassenlehrer um die Schüler durch regelmäßige Besuche und Gespräche mit den Ansprechpartnern. Überwiegend wurden die Jugendlichen sehr gut beurteilt, konnten sich hervorragend in die Arbeitsabläufe eingliedern und zeigten großes Interesse und Geschick für die von ihnen ausgesuchten Berufe. Einigen wurden sogar bereits Ausbildungsplätze in Aussicht gestellt. So vielfältig wie die Erfahrungen waren auch die Berufsfelder, die sie näher erkundet hatten. Einige entschieden sich für ein Handwerk, andere machten lieber ihre Erfahrungen in der Verwaltung oder im Kindergarten. Aber auch Einzelhandel, Gesundheitsberufe, Umgang mit Medien oder Beschäftigung mit Tieren wurden gewählt. Die Vielschichtigkeit zeigte sich in der Dokumentation, in der die Praktikanten ihre Firmen durch liebevoll gestaltete Plakate vorstellten. Damit die Gäste auch sehen konnten, welche praktischen Arbeiten ausgeführt wurden, hatten sich die Schüler eine "Handwerkergasse" ausgedacht. Hier wurden beispielsweise von zwei Schülern aus der Klasse 8a1 Fliesen zugeschnitten, sodass ein Mosaik entstand. Schülerinnen frisierten und schminkten ihre Mitschülerinnen, es wurde gesägt, fotografiert oder Essen ausgegeben. Im Foyer zeigten junge Leute Bastelarbeiten, wie sie Erzieherinnen mit den Kindergartenkindern durchführen. red