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Ringen: Hüttigweiler unterliegt dem KSV Witten

Ringen: Hüttigweiler unterliegt dem KSV Witten

Der ASV Hüttigweiler hat am 2. Wettkampftag in der 2. Ringerbundesliga zu Hause gegen den KSV Witten verloren. Die Gäste gewannen in der Welschbachhalle am Ende mit 18:7. Dabei verkaufte sich der ASV allerdings gut.

Der ASV Hüttigweiler empfing am zweiten Wettkampftag in der 2. Ringerbundesliga mit dem KSV Witten, den erwartet starken Gegner. Vor 140 Zuschauer setzten sich die Gäste in der Welschbachhalle am Ende mit 18:7 deutlich durch.

Dabei hatte der Kampfabend für den ASV erfreulich gut begonnen. In der ersten Begegnung des Abends zeigte Ion Soilita, der 18-jährige moldawische Neuzugang des ASV, seine Qualitäten und setzte sich verdient gegen den starken Edwin Dominguez mit 12:0 durch. In der Gewichtsklasse bis 130 Kilo punktete Till Bialek gegen Matin Tasev nach Belieben (15:0). Einen beherzten Kampf bestritt das 14-jährige ASV-Eigengewächs Mathis Jochum gegen den erfahrenen Arthur Eisenkrein. Die ASV-Anhänger bejubelten die 0:4-Niederlage des jungen Ringers wie einen Sieg. Das Hüttigweiler Schwergewicht Murad Gadjumuradov ließ sich bereits nach einer Minute von dem starken Wittener Imants Lagodskis auf beide Schultern drücken. Die schönste Begegnung des Abends lieferten Mihai Esanu und Yunier Gastillo. In einer offenen Partie zeigten beide Athleten Ringen vom Feinsten. Die Entscheidung fiel erst zehn Sekunden vor Schluss, als Esanu beim Stande von 3:3 einen letzten Angriff startete, gekontert wurde und 3:5 unterlag. Der ASV-Trainer Christoph Gall war zur Pause mit den Leistungen seiner Schützlinge und dem 7:7-Zwischenstand mehr als zufrieden. Danach verlor Jan Bialek 0:2. Andreas Eisenkrein nutzte eine Unachtsamkeit des ASV-Talents Luca Reinshagen und legte ihn auf die Schultern. Tim Schreiner unterlag Ufuk Canli mit 2:12. Im Kampf zwischen Mathias Schwarz und Ibro Cakovic setzte sich Cakovic mit 6:0 durch. Stark verbessert zeigte sich Stilian Naydenov gegen Ilie Cojocari und unterlag mit 0:2. "Ein Gesamtsieg war nicht möglich, zumal wir nicht in stärkster Besetzung antreten konnten", resümierte ASV-Coach Christoph Gall.