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Regenbogenbilder in der Illinger Hauptstraße

Regenbogenbilder : Ein farbenfrohes Symbol für Hoffnung und Zusammenhalt

Bunte Regenbogen-Bilder von Schülern und Kindergartenkindern zieren Illinger Hauptstraße.

Corona stellt Menschen, Händler und Gemeinden vor große Herausforderungen – doch die Not in der Krise macht auch erfinderisch. So machte sich die Gemeinde Illingen schon lange darüber Gedanken, wie sie während der Pandemie für die Menschen als Kaufadresse attraktiv bleiben kann. Zumal die Geschäftsleute nach den monatelangen Zwangsschließungen darauf angewiesen sind, dass die Menschen wieder zum Einkaufen nach Illingen kommen. Pascal Meiser und Thomas Keller hatten dann die zündende Idee: Die Hauptstraße sollte mit den Regenbogenbildern geschmückt werden, welche die Kinder in Zeiten des Coronavirus gemalt hatten – als Symbol der Hoffnung und des Zusammenhalts. Die farbenfrohen Regenbogen sollen ausdrücken: „Alles wird gut, du bist nicht allein!“

Die Gemeinde startete deshalb einen Aufruf, um die Schüler und Kindergartenkinder zu erreichen. Und die Reaktion war überwältigend: über 100 Regenbogenbilder, die aus Platzgründen nicht alle aufgehängt werden konnten. 65 Regenbogenbilder schmücken mittlerweile die Hauptstraße gemeinsam mit dem Banner „Heimat shoppen“. Der Bauhof übernahm das Aufhängen der Bilder. Die Arbeiten der Kinder, die aus Platzgründen nicht aufgehängt werden können, werden auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht. Bevor die Hauptstraße mit den Bildern geschmückt wurde, probierten Meiser und Keller auf einer Dachterrasse aus, ob die Banner auch der Witterung standhalten.

 Die farbenfrohen Banner werden bis November das Straßenbild in der Illinger Einkaufsstraße verschönern.

Die Regenbogenbilder sollen das „Heimat shoppen“ in Illingen wieder anregen. Foto: Boewen-Dörr

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