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Ortsrat
Projekte schmieden für Landaufschwung

Hirzweiler. Hirzweiler Ortsräte informierten sich in ihrer jüngsten Sitzung über die Wege zu den Fördermitteltöpfen. Von Benno Weiskircher

  Der Ortsrat Hirtzweiler beschäftigte sich in seiner Sitzung am Dienstagabend zunächst mit dem Thema Projektschmiede im Rahmen des Projektes „Landaufschwung“. Das Programm stellte der Projektleiter beim Landkreis Neunkirchen – Regionale Entwicklungsagentur – Christian Koch, den Ratsmitgliedern vor.


In einem umfassenden Referat beschrieb Koch die Entwicklung einer Projektschmiede und wies Wege auf, um an Fördermitteltöpfe heranzukommen. Dazu erläuterte er den Aufbau einer Projektschmiede, die Projektentwicklung vom Antrag bis zur Entscheidung und definierte die Ziele der Maßnahme. Als Schwerpunkte des Projektes Landaufschwung nennt Koch insbesondere die Förderung von Maßnahmen zum Klimawandel, die medizinische Nahversorgung, Leerstände, Fachkräftesicherung, Bildung, Energie und Umwelt.

„Die Hirzweiler sind bekannt für ihr ehrenamtliches Engagement, ein Ziel wird es sein, die Engagierten an einen Tisch zu bringen und zunächst über die Projektschmiede zu informieren“, sagte Koch. So sollen Eigenverantwortung und Eigendynamik in der Bevölkerung zusammengeführt, aufgebaut und gesteigert werden. Beim Tagesordnungspunkt „Ernennung einer/eines Naturschutzbeauftragten“ stellte Ortsvorsteher Ralf Fischer fest, dass der bisherige Naturschutzbeauftragte Joachim Fuchs für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht. Da noch keine Vorschläge vorliegen, wird die Stelle im Mitteilungsblatt der Gemeinde zunächst ausgeschrieben.



Zum Thema „Baumbestattung informierte Ralf Fischer seine Ratsmitglieder über die Gebührenfestsetzung. Einen genauen Zeitpunkt der ersten Baumbestattungen auf dem Hirzweiler Friedhof konnte Torsten Feis vom technischen Bauamt der Gemeinde Illingen noch nicht nennen, er rechnet aber damit, dass ab Herbst diese Bestattungsform auch in Hirzweiler möglich ist.

In seinen Informationen berichtete der Ortsvorsteher über den Wasserschaden in der Dorfwaldhalle. Bei einer Kontrolle des Wasserverbrauchs wurde durch die Gemeinde festgestellt, dass in der Halle ein deutlich höherer Wasserverbrauch vorliegt. Im Bereich der Damendusche wurde ein Leck festgestellt. Nach einer Entkernung wurde das Ausmaß des Schadens in seiner Gänze erst ersichtlich. Die Dusche wird bis auf weiteres nicht nutzbar sein.

Verärgert zeigten sich die Ortsratsmitglieder über die Verteilung des Gemeinde-Mitteilungsblattes. In einzelnen Zustellbereichen wird das Blatt nicht regelmäßig verteilt. Fischer empfiehlt, bei Nichtzustellung den Verlag am besten umgehend zu informieren.