Polizeichor feiert Jubiläum: Polizeichor zeigt musikalisch Stärke

Polizeichor feiert Jubiläum : Polizeichor zeigt musikalisch Stärke

Zum 40-jährigen Bestehen gab das Ensemble ein Festkonzert in der Illipse in Illingen.

Ein „grandioses Jubiläumskonzert“, das war der Tenor der 450 Gäste in der vollbesetzten Kulturhalle Illipse in Illingen, wo der Polizeichor des Saarlandes sein 40-jähriges Bestehen feierte. Der Polizeichor bewies ausdruckstark seine musikalische Stärke, in höheren wie in tieferen Tonlagen sowie im starken Fortissimo und eben noch hörbaren Pianissimo.

Schon gleich bei der Eröffnung durch das Polizeiorchester und den Polizeichor mit der imposanten „Sängergrußfanfare“ der Deutschen Polizei, spürte man die Spannung im Saal, bei den Zuhörern, bei den Sängern und Musikern. Der  Vorsitzende Heiner Birtel begrüßte eine große Anzahl von Ehrengästen.

Claus Bär, der Leiter des Polizeichores des Saarlandes, hatte ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, ebenso Thomas Becker, der Leiter des Polizeiorchesters des Saarlandes. Den ersten Teil des Konzertes eröffneten die 32 Musikerinnen und Musiker unter dem Dirigat von Thomas Becker mit dem „Königsmarsch“ von Richard Strauss.

Dem folgte das anspruchsvolle Werk von Franz Schubert, „Der Gondelfahrer“, vorgetragen von dem Polizeichor und begleitet am Flügel von Walter Niederländer. „Die Sterne“ von Franz Schubert, von Walter Niederländer bearbeitet für Männerchor, mit Präzision dargebracht, ebenso „Der Lindenbaum“ von F. Silcher. Der Gastchor Fidelio Püttlingen brachte Werke unter der Leitung von Claus Bär klangvoll zu Gehör.

Nun folgte nach dem etwas Ernsteren im ersten Teil des Konzertes das Amüsantere im zweiten Teil. „Lob des Durstes“ von Hermann Josef Rübbens, ein Zyklus für Männerchor, Sprecher und Blechbläser brachten die Zuhörer zum Schmunzeln und Nachdenken.

Nun entführte auch das Polizeiorchester die Zuhörer in höhere Regionen, in die Stadt der Liebenden, Paris. „J’aime Paris – I love Paris“ von Cole Porter, arrangiert von Thomas Becker, wurde vom großen Orchester, dem Solo-Trompeter und dem Solo-Saxophonisten sowie der Gesangsolistin Susanne Thewes, mit großartigem Können interpretiert. Mit dem „Chor der Schmiedegesellen“ aus „Der Waffenschmied“ von A. Lortzing brachten die beiden Chöre unter dem Dirigat von Claus Bär und am Flügel begleitet von Walter Niederländer die Zuhörer in den Bereich der Opernchöre. Beim „Chor der Studenten“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ übernahm Walter Niederländer das Dirigieren und Claus Bär spielte am Flügel, Solisten waren Wolfgang Neef und Alfons Diegler.  Die beiden folgenden Opernchöre „Jägerchor“ aus „Der Freischütz“ von C. M. v. Weber und dem „Matrosenchor“ aus „Der fliegende Holländer“ von R. Wagner wurden nun mit dem Polizeiorchester unter dem Dirigat von Claus Bär dargebracht. Dieses war ein weiterer Höhepunkt des Konzertes und zugleich das Ende nach drei kurzweiligen Stunden. Doch ohne Zugabe wurden die Akteure von dem begeisterten Publikum nicht entlassen.

Zuvor jedoch bedankte sich Heiner Birtel bei allen Verantwortlichen, die dieses hochkarätige Benefiz-Konzert zu Gunsten der Mukoviszidosehilfe Saar-Pfalz ermöglicht hatten.

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