1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Illingen

Diskussion im Ortsrat Wustweiler: Ortsrat Wustweiler fühlt sich von Verwaltung übergangen

Diskussion im Ortsrat Wustweiler : Ortsrat Wustweiler fühlt sich von Verwaltung übergangen

Heftig diskutiert wurde bei der Ortsratssitzung in der „Alt School“ über das Bebauungsplanverfahren „Am Stockberg“. Ein Bauherr hatte dort ein Gründstück, das ursprünglich als Grünfläche ausgewiesen war, gekauft und darauf bauliche Veränderungen vorgenommen. Der Ortsrat formulierte hierzu eine schriftliche Stellungnahme, bezweifelte jedoch, dass er noch etwas bewegen könne. Denn exakt vor der Ortsratssitzung fand zu diesem Thema eine Bauausschusssitzung statt mit einer Empfehlung an den Gemeinderat. „Ich finde das schon etwas befremdlich“, bemerkte Ortsvorsteher Knut Kirsch.

Einvernehmlich begrüßten die Ortsratsmitglieder die neue Nutzungs- und Entgeltordnung für die Sport- und Mehrzweckhallen der Gemeinde als „gerechte und einheitliche Gebührenreglung.“

Einigkeit herrschte auch über die Mittelverteilung für den Seniorennachmittag und die Kirmesveranstaltung. Äußerst positiv resümierten die Ortsratsmitglieder das Dorffest, als ein „Dorffest wie schon lange nicht mehr“. „Es hat einfach alles gepasst, auch das Wetter. Ich habe nur gute Kritiken erhalten, besonders für den Umzug. Die Dorfgemeinschaft hat wieder einmal vorbildlich funktioniert“, freute sich der Ortsvorsteher. Schmunzelnd bemerkte er, dass sich die Freunde von der Partnerschaftsgemeinde Woustviller beschwerten, dass der Bus zu früh zurückgefahren sei.

Gesprochen wurde auch über die Vergabe gemeindeeigener Räume. Hier behielt sich der Ortsrat vor, die Termine individuell zu entscheiden, wobei die Nutzung durch Wustweiler Bürger höchste Priorität hätte.

Kirsch informierte, dass der Verband der Deutschen Kriegsopfer (VdK) in Kürze eine Sammelaktion durchführe. Weiter teilte er mit, dass die Gesangsgruppe „Li(e)dschatten“ am Sonntag, 16. Dezember, ein Benefizkonzert in der Seelbachhalle für die Rumänienhilfe gestalten wird.