Ortsrat Welschbach : Falsche Schaukel auf dem Spielplatz

Der Ortsrat Welschbach befasste sich auch mit dem Radwegekonzept. Für Ärger sorgt wiederholter Gießkannen-Klau auf dem Friedhof.

Die Mitglieder des Ortsrates wurden von Thomas Dittke (Gemeindeverwaltung) über das Radverkehrskonzept zur Förderung des Alltagsradverkehrs bei ihrer jüngsten Sitzung informiert. Es wurde ausgiebig darüber diskutiert, wie das Radverkehrskonzept in der Hauptdurchgangsstraße von Welschbach umgesetzt werden soll. Einig waren sich die Ortsratsmitglieder darüber, dass außerhalb von Welschbach ein Radweg Richtung Stennweiler erschlossen werden soll. Bevor dieser Weg nicht existiere, werde man Maßnahmen wie einem Radfahrstreifen innerörtlich nicht zustimmen. Dittke informierte, dass ein Radfahrstreifen dem Fahrradverkehr vorbehalten ist und in der Regel nicht mit dem Auto benutzt werden darf. Auf dem Radfahrstreifen darf auch nicht geparkt werden.

Diese Tatsache wurde von den Ortsratsmitgliedern kritisch betrachtet, weil sie mit massiven Beschwerden von Anliegern dieses Radfahrstreifens rechnen. Ortsvorsteher Christian Petry sprach von einem „dicken Brett“, das hier durchgebohrt werden müsse. „Nach 33 Jahren Mitgliedschaft im Ortsrat ist dies mein drittes Radwegekonzept.“

An die Senioren in Welschbach wird für den am Sonntag, 4. September, von 10.30 bis 13.30 Uhr stattfindenden Seniorentag eine Einladung verschickt. Geplant ist ein bayerischer Frühschoppen mit Musik, Weißwurst und Brezeln, der bei schönem Wetter vor der Welschbachhalle stattfinden soll. Bei schlechtem Wetter bestehe die Möglichkeit in die Halle auszuweichen, informierte Petry.

Einstimmig votierte das Gremium für einen Zuschuss zum Dorffest 2023 in Höhe von 1500 Euro.

Unterstützt wurde von allen Ortsratsmitgliedern der Antrag der CDU-Fraktion auf Aufstellung von zwei Bänken auf dem Friedhof, die am neuen Grabfeld neben der Wasserstelle am Hauptgang rechts neben der Einsegnungshalle aufgestellt werden sollen. Der Ortsvorsteher informierte, dass die Gemeinde einmal im Jahr für die benötigten Bänke eine Sammelbestellung mache. Deshalb sei es möglich, dass es länger dauern könnte, bis die gewünschten Bänke zur Verfügung stünden. Jürgen Maurer (CDU) machte den Vorschlag, Bänke, die an den Stelen aufgestellt sind und in der Größenordnung nicht benötigt würden, vorübergehend umzusetzen.

Mit Unverständnis reagierten die Mitglieder des Ortsrates auf die Feststellung, dass auf dem Friedhof schon wieder fast alle Gießkannen fehlen, die von einem ortsansässigen Friseursalon gestiftet wurden.

Der Ortsvorsteher informierte, dass Welschbach als vierter Gewinner bei dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ eine weitere Sinnesbank bekomme. Die Kommunalvertreter sollten sich über den Standort dieser Bank bis zur nächsten Sitzung Gedanken machen.

Irmtraud Bach (SPD) kritisierte, dass nicht die ausgewählte Schaukel auf dem Spielplatz neben der Welschbachhalle installiert wurde, sondern eine Babyschaukel. Für das Gremium, das sich mit der Neugestaltung des Spielplatzes beschäftigte, sei es eine Herzensangelegenheit gewesen, eine Schaukel für Kinder zwischen eineinhalb und drei Jahren anzuschaffen, auf die diese selbstständig aufsteigen könnten. Petry will in dieser Angelegenheit Gespräche mit der Verwaltung führen.