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Ortsrat Wustweiler
Wustweiler Wegekreuze  für den Denkmalschutz angeregt

Wustweiler. Von Benno Weiskircher

Der Ortsrat Wustweiler hatte in seiner jüngsten Sitzung in der Begegnungsstätte „Alt School“ eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Als „ganz wichtige Punkte“ bezeichnete Ortsvorsteher Knut Kirsch dabei die Tagesordnungsthemen „Fortschreibung des Dorfentwicklungskonzepts Wustweiler“ und die „vorbereitenden Untersuchungen zur Festlegung eines Sanierungsgebietes Ortsmitte Wustweiler“. Die Wichtigkeit der Projekte drückte sich dann auch in den engagierten Beiträgen mit vielfältigen Ideen der Ratsmitglieder aus.


Der Ortsvorsteher unterrichtete die Ratsmitglieder zunächst über den derzeitigen Sachstand und wünschte sich eine Fortschreibung des Konzepts. Das Projekt „Bäcker“ stellt sich nach seinen Ausführungen als etwas Besonderes dar.

Ergänzend hierzu erklärte Cordula Ogrizek (Fachbereich 4 - Bürgergemeinde und Demographie), dass ein Investor für die Entwürfe der Studierenden der HTW zur weiteren Nutzung des Gasthauses Bäcker Interesse bekundet hat. „Es soll eine neue Lebenskultur für die Ortsmitte von Wustweiler entstehen,“ so Ogrizek. Knut Kirsch forderte seine Räte auf, die Projekte zu unterstützen.



Bei der Einführung eines Sanierungsgebietes können Anreize zum Investieren innerhalb des noch festzulegenden Gebietes geschaffen werden. „Steuerliche Vergünstigungen sind auch für Private möglich“, erklärte Kirsch. Der Ortsrat stimmte der Fortschreibung der Projekte einstimmig zu, mit dem Wunsch, das Sanierungsgebiet möglichst groß zu fassen.

Die Errichtung zielt auf die Behebung von städtebaulichen Missständen ab. In einem weiteren Tagesordnungspunkt stimmte der Wustweiler Rat der Einführung von Baumbestattungen einstimmig zu. Frohe Kunde des Ortsvorstehers gab es dann beim Thema „Pflege und Instandhaltung der Wegekreuze“.

„Nach der Beseitigung der wilden Müllablagerung am Kreuz Ecke Kreuzstraße/Bahnhofstraße hat sich ein Anwohner bereit erklärt, die Blumenpflege zu übernehmen“, stellte Kirsch erfreut fest.

Nach eingehender Beratung erhielt die Heimat- und Kulturpflegerin Marie Luise Herber den Auftrag, den Denkmalpfleger zu bitten, sich alle Wustweiler Wegekreuze anzusehen und diese im Nachgang gegebenenfalls unter Denkmalschutz zu stellen.

Der Seniorennachmittag in Wustweiler wurde auf Samstag, 10. November, um 15 Uhr terminiert. Ortsvorsteher Knut Kirsch informierte zudem noch über die Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und bat um Meldungen von Interessenten, die sich als Sammler zur Verfügung stellen wollen.