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Ortsrat Hüttigweiler
Ortsrat Hüttigweiler auf „Brunnen-Tour“

Der Ortsrat besichtigte die Brunnenanlage in Hüttigweiler.
Der Ortsrat besichtigte die Brunnenanlage in Hüttigweiler. FOTO: Benno Weiskircher
Bei der Besichtigung wurden etliche bauliche Mängel festgestellt, die schnellstmöglich behoben werden sollen. Von Benno Weiskircher

Hüttigweiler Knapp drei Stunden besichtigte der Ortsrat Hüttigweiler Brunnenanlagen, beriet komplexe Tagesordnungspunkte und fasste einstimmige Beschlüsse. Bei der Begutachtung der Brunnen wurden Mängel festgestellt, die nach Meinung der Ortsräte schnellstmöglich behoben werden sollen. So ist angedacht, am „Grieser Borre“ (Brückenstraße) den Erpel auf dem oberen Podest der Anlage an seinem ursprünglichen Platz wieder anzubringen. Außerdem soll der Wasserzulauf verfilmt, linksseitig des Brunnens Platten verlegt und die gesamte Anlage abgestrahlt werden. Am Brunnen in der Jakobstraße ist es Wunsch der Ratsmitglieder, das Bambusgras zu entfernen und das Umfeld neu anzulegen. „Der Brunnen Auf dem Hügel wurde vorbildlich instand gesetzt“, richtete Ortsvorsteher Guido Jost seinen Dank an den Illinger Bauhof, der die Anlage zuletzt wieder auf Vordermann gebracht hat.


Der Hüttigweiler Ortsrat beschäftigte sich erneut mit dem Thema „Baumbestattung“. Dabei hinterfragte Jost kritisch die Kostenkalkulation. Nach seiner Berechnung fallen für Herstellung, Pflege, Miete der Fläche des Urnengrabes und Kapellennutzung Kosten von 785 Euro an. Der in der Vorlage angegebene Betrag von 880 Euro sollte nochmals überprüft werden, so das Anliegen des Ortsrates. Die zwischenzeitlich belegten Urnenwände werden um eine weitere Wand ergänzt. „Die neue Wand wurde vor drei Monaten bereits bestellt“, stellte der Ortsvorsteher fest. Ihn ärgerte, dass zuletzt Gespräche im Ort kursieren, dass noch keine Bestellung veranlasst wurde. Jost informierte den Ortsrat, dass die Beschallung in der Friedhofshalle verbessert und zusätzliche Bänke vor der Halle und Stühle in der Halle aufgestellt werden.

Zum Thema „Sanierung der Illtalhalle“ berichtete der Ortsvorsteher von den Abrissarbeiten des ehemaligen Fußballer-, DRK- und Feuerwehrheimes. So erfreut er über den Baubeginn war, um so verärgerter äußerte sich Jost zu der kurzfristigen Einladung und dem beim Abriss entstandenen Schaden an einer noch im Betrieb stehenden 80-er Gasleitung. „Der Termin wurde überstürzt festgelegt“, so die Vermutung des Ortsvorstehers. Und er ergänzte: „Es kann nicht sein, dass vor dem Abriss die Gasleitung nicht stillgelegt wurde. Bei der Beschädigung der Leitung hätte es bei Funkenflug zu einer Katastrophe kommen können.“ Die Zusage zur Finanzierungsverlängerung liegt sowohl aus Saarbrücken als auch aus Berlin vor. Die derzeit laufenden Altlastentsorgungen werden komplett vollzogen. Zudem stehen die Ausschreibungen für die nächsten Bauabschnitte kurz vor dem Abschluss.



Beim Neubau Feuerwehrgerätehaus Ost führt die Anhörung der Träger öffentlicher Belange zu keinen weiteren Verzögerungen. Allerdings sieht Jost mögliche Verzögerungen beim Ankauf des Grundstücks von der evangelischen Kirchengemeinde. Seine Befürchtungen sind in den hohen Grundstückspreisen begründet. „Die Gemeinde wurde beauftragt, andere Standortmöglichkeiten zu suchen“, fügte Jost weiter an.

Der Seniorentag wurde auf den 25. Oktober in der Welschbachhalle terminiert.