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Ortsrat diskutierte über den Haushalt und die Sanierung der Illtalhalle

Hüttigweiler. Die Tagesordnung der Ortsratssitzung war auch nach der Aufnahme des zusätzlichen Beratungspunktes "Sanierung der Illtalhalle" überschaubar. Dennoch wurde zweieinhalb Stunden informiert, beraten, aber auch heftig diskutiert. Werner Kipper

"Als die Zusage zur Förderung der Sanierung der Illtalhalle kam, war die Tagesordnung den Ortsratsmitgliedern bereits zugestellt", begründete Ortsvorsteher Guido Jost den Ergänzungsantrag zur Tagesordnung.

Bürgermeister Armin König stellte mit Gordon Dirnberger das bauliche Konzept vor und zeigte sich erfreut, dass das Projekt Illtalhalle in Angriff genommen werden kann. Ortsvorsteher Jost regte an, eine Hallenkommission zu bilden und in einem Werkstattgespräch auch die Vereine an den Beratungen zu beteiligen. Allerdings werde es auch Zeiten geben, wo die Halle nicht nutzbar sei. "Darauf müssen sich die Vereine einstellen", gab König zu bedenken. Angesprochen auf die fast belegte Urnenwand, sagte König, dass er sich nach anderen Grabformen umsehen wird.

Die Beratung und Stellungnahme zum Haushaltsplan war ein weiteres wichtiges Thema. Der Kämmerer der Illinger Gemeindeverwaltung stellte die Eckdaten des Haushaltsplanes für den Ortsteil Hüttigweiler vor. Von Seiten der Fraktionen wurden keine Änderungen eingebracht. Der Ortsrat stimmte dem vorgelegten Entwurf ohne Gegenstimme zu. Wurden die vorangegangenen Tagesordnungspunkte harmonisch abgehandelt, so kam es beim Tagesordnungspunkt "Sachstand zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses Löschbezirk Ost" zu kontrovers geführten Diskussionen. Ortsvorsteher Guido Jost begründete die Stellung der SPD-Fraktion im Gemeinderat bezüglich des Neubaus von zwei Feuerwehrgerätehäusern. Die CDU-Ortsratsopposition äußerte ihre Bedenken zum gleichzeitigen Bau der Gerätehäuser in Illingen und im Löschbezirk Ost. Bei der anschließenden Abstimmung unterstützte eine deutliche Mehrheit der Ortsratsmitglieder den Neubau von zwei Gerätehäusern. Zwei CDU-Mitglieder stimmten dagegen. Einig war sich der Ortsrat bei der gemeinsamen Beteiligung an der Picoello-Aktion am Samstag.