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Nun auch Saisonabbruch im Squash

Squasch : Nun auch Saisonabbruch im Squash

Abschlusswertung erfolgte mit Hilfe der durchschnittlichen Ligapunkte.

  Auch die Squasher in der Region haben aufgrund der Corona-Pandemie lange Zeit in der Warteschleife gestanden. Mittlerweile steht auch in dieser Sportart fest, dass die Saison vorzeitig abgebrochen werden muss. Die Abschlusswertung erfolgte mit Hilfe der durchschnittlichen Ligapunkte. Dabei wurden die bisher erzielten Zähler durch die bislang absolvierten Partien dividiert. In der Regionalliga gab es für den Meister SFI Boasters Germersheim eine echte Punktlandung. Mit dem Quotienten von 2,21 wurde hauchdünn vor dem SC Rhein-Neckar (2,14), SRC Wiesental St. Ingbert (2,07) sowie den SF Idar-Oberstein (2,00) der Titelgewinn am Grünen Tisch perfekt gemacht. Auf den beiden weiteren Plätzen folgten mit jeweils 1,71 Punkten Black & White RC Worms II sowie der nächste Saarvertreter SRC Illtal. Hinter dem SC Saarlouis (1,13) gingen der SC Mainz (1,06), S&F St. Wendel (0,86) und Schängel SC Koblenz (0,21) durchs Ziel. In der kommenden Saison, deren Beginn aufgrund der Corona-Pandemie noch offen ist, werden die Karten wieder neu gemischt und dann hoffentlich auch sämtliche Entscheidungen bis zum Schluss im Court ausgespielt.

In der Oberliga setzte sich mit dem SC Heidenkopf I das einzige Team ohne Saisonniederlage durch. Außerdem gibt es im Squashbereich Rheinland-Pfalz/Saar auch noch eine Verbandsliga. Sie ist durchgängig mit Reservemannschaften bestückt. Darin können vor allem ältere Spieler noch etwas ihrem Hobby nachgehen und Nachwuchstalente ihre ersten Erfolge feiern. Hier ging die Meisterschaft an den SC Rhein-Neckar III.

„Seit dem 1. Juli dürfen wir im Saarland wieder Squash spielen. Die Center in Illingen, Güdingen, Bexbach und Rohrbach stehen wieder Squashspielern zur Verfügung. Bei uns in Rohrbach stand das Center ja bereits wieder den Sportlern auf der Trainingsfläche offen“, sagt Tobias Baab. Er ist nicht nur beim SRC Wiesental St. Ingbert in die Vereinsarbeit eingebunden, sondern auch beim Verband aktiv. „‚Die Pfälzer durften ja wieder etwas früher als wir hier im Saarland ran. Es wurde dann aber relativ schnell deutlich, dass es mit der Saisonfortsetzung nichts mehr wird. Man hatte einfach nicht genügend Spielorte“, blickt Baab auf die vergangenen Wochen zurück. Man habe zur Ermittlung der Tabellenplätze die bereits aus dem Amateur-Fußballbereich bekannte Quotientenregel herangezogen.

Man müsse nun auch in der Regionalliga diese Lösung akzeptieren, auch wenn noch wichtige Spitzenspiele angestanden hätten. Von daher wäre es unter Umständen zu anderen Titelträgern gekommen. Im Hinblick auf die nächste Saison wurde den Vereinen freigestellt, den Auf- und Abstieg wahrzunehmen – da ja die Runde nicht zu Ende gespielt werden konnte. Heidenkopf und Zweibrücken würden laut Baab in die Regionalliga hochgehen. Wiesental II bleibt Oberligist. „Normalerweise wäre ja jetzt Sommerpause. Aber jeder Squashspieler ist nun heiß darauf, endlich wieder in den Court zurückkehren zu können – von daher fällt die Sommerpause dieses Mal aus.“, erklärt Baab.