Mit etwas Blut anderen Menschen sehr viel helfen

Mit etwas Blut anderen Menschen sehr viel helfen

Hüttigweiler. "Es war heute sehr gut, wir liegen schon über 100 Blutspenden," verkündete der Teamleiter des DRK Blutspendedienstes West Heiner Weih bereits eine Stunde vor Ende der Blutentnahme. Am Ende stifteten 116 Männer und Frauen ihren Lebenssaft beim Termin des DRK Hüttigweiler-Hirzweiler

Hüttigweiler. "Es war heute sehr gut, wir liegen schon über 100 Blutspenden," verkündete der Teamleiter des DRK Blutspendedienstes West Heiner Weih bereits eine Stunde vor Ende der Blutentnahme. Am Ende stifteten 116 Männer und Frauen ihren Lebenssaft beim Termin des DRK Hüttigweiler-Hirzweiler. Heiner Weih war in seiner Funktion als Teamleiter auch bei der Blutentnahme beteiligt und informierte auch über den Nutzen der Blutspende. "Es ist ganz wichtig, dass Menschen Blut spenden," lobte der DRK Ortsvorsitzende Friedrich König alle, die sich regelmäßig in den Dienst der guten Sache stellen und dankte ihnen für ihre Bereitschaft zum Spenden. Er erinnerte daran, dass insbesondere in den Urlaubsmonaten vermehrt Blutkonserven benötigt werden. Erfahrungsgemäß ist die Spendenbereitschaft in dieser Zeit rückläufig. König freute sich über insgesamt 116 Spenderinnen und Spender, die den Hüttigweiler Termin wahrgenommen haben. "Ich hätte nicht gedacht, dass in den Sommerferien wieder einmal die 100er Grenze überschritten wird," freute sich König über die Spendenfreudigkeit. Zu den eifrigen Spendern zählt seit 20 Jahren auch Werner Vogtel. Der Hüttigweiler DRK Vorsitzende Friedrich König konnte ihm die Auszeichnung für 50 Blutspenden überreichen. "Am Anfang eher selten, heute gehe ich regelmäßig zu den Blutspendeterminen," erklärt Werner Vogtel. Regelmäßiges Spenden bedeutet auch regelmäßige Kontrolle des eigenen Blutes, so Vogtel weiter. Anderen Menschen mit seinem Blut zu helfen, ist für den 65-jährigen nach wie vor der Hauptgrund sich an den DRK Aktion zu beteiligen. Der 120. Spendetermin beim Hüttigweiler DRK hatte auch etwas Besonderes. Jeder Spender wurde vor dem Betreten des Spenderraumes mit dem Hinweis auf die Gefahr der Schweinegrippe aufgefordert, sich die Hände zu desinfizieren. Eine Vorsichtsmaßnahme, die zeigt, dass beim DRK alle Risiken ausgeschlossen werden. wk

Auf einen Blick: Blutspendeehrungen: 50 Spenden: Werner Vogtel. 25 Spenden: Heinz Ohrndorf. 10 Spenden: Carolin Zewe, Rita Fuhrmann, Christoph Ney. wk

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