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Millionenbetrag für die Sanierung der Illtalhalle

Illingen. Freude über den Geldsegen: 3,6 Millionen Euro, Fördergelder des Bundesumweltministeriums, kann Illingen nun in die Sanierung der Illtalhalle stecken, die zu einem Zentrum für Sport, Freizeit und Kultur werden soll. mbe/red

3,6 Millionen Euro erhält Illingen vom Bundesumweltministerium zur Sanierung der Illtalhalle (die SZ berichtete kurz). Das ist ein richtig dicker Batzen Geld. Und so verwundert es kaum, dass am Freitag gleich mehrere Seiten ihrer Freude darüber Ausdruck verliehen. Die Nase vorn in der zeitlichen Abfolge hatte das Büro des Illinger Bundestagsabgeordneten Christian Petry. Der Sozialdemokrat, der ja auch im Illinger Gemeinderat sitzt, erläuterte in einer Pressemitteilung, mit dem Programm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" fördere das Bundesumweltministerium in den kommenden drei Jahren die Sanierung von 56 kommunalen Einrichtungen. Er freue sich, dass Illingen berücksichtigt wurde und der Millionenbetrag in die längst überfällige Sanierung der Halle fließe.

Etwas später verkündete Illingens Bürgermeister Armin König : Als einzige saarländische Gemeinde sei Illingen in das Bundes-Kommunalprogramm aufgenommen worden. Die innovative Sanierung der Illtalhalle in Hüttigweiler, wo der ASV 08 Hüttigweiler in der zweiten Bundesliga unterwegs ist, könne damit angegangen werden. Ein Glücksfall, so der christdemokratische Verwaltungschef, der anmerkte, er habe auf Anregung des Ortsvorstehers Guido Jost (SPD ) einen unkonventionellen Projektvorschlag erarbeiten lassen. In der Projektbewerbung hätte das Büro Kernplan gemeinsam mit der Verwaltung das Projekt beschrieben als Sanierung zu einem Zentrum für Sport, Freizeit und Kultur. Das neue Hallenkonzept realisiere die Anforderungen des Vereinssports genauso wie die verschiedener Trendsportarten. Das Ganze stünde zudem im Zusammenhang mit Funktionen außerhalb der Halle wie Outdoor-Klettern oder Skaten. König stellte den Geldsegen zudem in einen größeren Zusammenhang. Neben der Illtalhalle erinnert er an die Entwicklung des ehemaligen Höllgeländes, die Grundschule Uchtelfangen und den "modernsten saarländischen Wertstoffhof", den der Entsorgungsverband Saar im Sommer in der Kommune baue.

Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Nadine Schön meldete sich zu Wort. Sie freue sich sehr über die Förderung in ihrem Wahlkreis, ließ sie verlauten.

In der Antragsphase zu dem Bundesprogramm gab es fast 1000 Projektvorschläge mit einem Antragsvolumen von rund zwei Milliarden Euro, erläuterte SPD-Mann Petry. Das zeige den hohen Sanierungsbedarf auf kommunaler Ebene.



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