Markttreiben an der Pfarrkirche

Groß ist der Weihnachtsmarkt an der katholischen Pfarrkirche Hüttigweiler mit sieben Ständen nicht. Den Besuchern bescherte er aber einen schönen vorweihnachtlichen Abend.

Klein aber fein präsentierte sich der Weihnachtsmarkt an der katholischen Pfarrkirche Hüttigweiler . An sieben Ständen und im Pfarrhaus boten Vereine und Organisationen allerlei Kulinarisches und Geschenkartikel zum Verkauf an. Trotz Minusgraden füllte sich bei einbrechender Dunkelheit der Platz sehr schnell und es herrschte beste Stimmung unter den Besuchern. Dazu trugen auch die Mitglieder des Musikvereins bei, die mit ihren Weihnachtsliedern die Atmosphäre noch steigerten. Sehnsüchtig erwartet wurden der Nikolaus (Friedrich König) und sein Ruprecht (Nicolas Schreiner). Ihre Gaben waren von den Kindern heiß begehrt. Zum ersten Mal nahm die "Hüttigweilerisch-syrische Nachbarschaft" am Weihnachtsmarkt teil. "Ein Projekt, das sich aus Nachbarn der Hohlstraße gebildet hat", sagte Jens Backes, einer der Initiatoren des Freundschaftskreises. Drei syrische Mitbürger und drei Eicherte boten Kulinarisches aus der Hohl an. Falafel stand auf der Speisekarte. Die vegetarischen Bällchen mit Salat und Brot wurden von den Besuchern stark nachgefragt. Und immer wieder war zu hören: "Etwas ganz Neues, das schmeckt richtig gut." So viel Lob freute natürlich die Standbetreiber und besonders die syrischen Köche. Stärken konnten sich die Besucher auch an den Ständen der Fußballer und bei den kfd-Frauen im Pfarrhaus. Traditionell stand der Schützenverein mit seiner Maronenlokomotive am Eingang des Weihnachtsmarktes. Fürs leibliche Wohl sorgten außerdem der Karnevalverein und das Eichert-Racing-Team. Hier konnte man sich stärken und gleichzeitig am Feuer etwas aufwärmen. Der SPD-Ortsverein bot Holzarbeiten, gebastelte Eichhörnchen, Futterstationen und Strickwaren zum Kauf an. In der Pfarrkirche gab der Mandolinenverein ein Konzert, bei dem die Besucher die weihnachtliche Musik genießen konnten. "Nageln für Sr. Ulrika" hatten die Jusos ihre Aktion überschrieben. Für einen kleinen Beitrag übte sich so mancher Mann, einen Nagel mit wenigen Schlägen im Baumstamm zu versenken und damit auch die Arbeit von Sr. Ulrika zu unterstützen.