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Jugend debattiert
Lennart hatte die besten Argumente

Der Landesentscheid von „Jugend debattiert“ lief gut für die Vertreter des Illtal-Gymnasiums. Sie diskutierten unter anderem  über Rundfunkbeträge und Französisch als erste Fremdsprache.
Der Landesentscheid von „Jugend debattiert“ lief gut für die Vertreter des Illtal-Gymnasiums. Sie diskutierten unter anderem über Rundfunkbeträge und Französisch als erste Fremdsprache. FOTO: Scherer / Illtalg-Gymnasium
Illingen. Schüler des Illtal-Gymnasiums in Illingen waren bei „Jugend debattiert“ stark. Lennart Neumann fährt jetzt sogar zum Bundesfinale.

Super geschlagen, und einer fährt sogar nach Berlin: Mit Lennart Neumann (8c), Nina Neufang (11UNT) und Paul Eichler (11ROS) war das Illtal-Gymnasium am Donnerstag auf dem Landesentscheid „Jugend debattiert“ auf dem Halberg in Saarbrücken gleich drei Mal vertreten. Auch auf Landesebene knüpften die Igilaner an die Erfolge des Vorjahres an: Sowohl Lennart Neumann als auch Nina Neufang zogen mit überzeugenden Leistungen in den Qualifikationsdebatten in das Landesfinale ein. Sie gehören zu den besten acht aus 2000 saarländischen Schülern in diesem Jahr. Im Finale debattierten die beiden vor großem Publikum im Konferenzgebäude des SR und präsentierten sich in der Sache kompetent und sprachlich eloquent, wie die Schule mitteilt.


Für Lennart Neumann lautete die Streitfrage der Finaldebatte: „Soll an allen weiterführenden Schulen im Saarland Französisch als erste Fremdsprache eingeführt werden?“ Er vertrat die Pro-Seite und konnte insbesondere mit der historischen Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft und deren Stärkung durch die Festlegung auf Französisch als erster Fremdsprache punkten. Nina Neufang debattierte im Finale gegen die Abschaffung des Rundfunkbeitrags und überzeugte damit, dass sie die Bedeutung der Öffentlich-Rechtlichen gegenüber den Privatsendern hervorhob, indem sie besonders deren Bildungsauftrag betonte.

Für Lennart reichte es, hinter Charlotte Kalmes vom GSG Lebach, für Platz zwei und damit für den Einzug ins Bundesfinale, das vom 14. bis 16. Juni in Berlin stattfindet. Er ist damit einer der 32 Besten seiner Altersgruppe aus insgesamt 200 000 Schülern, die deutschlandweit am Wettbewerb teilgenommen haben. Vorher darf er noch zu einem fünftägigen Landessiegerseminar auf Burg Rothenfels bei Würzburg, wo die Landessieger von professionellen Rhetorikcoaches vorbereitet werden. Nina schaffte mit dem vierten Platz auch einen großen Erfolg.