Sonntags geöffnet Kunst  kann auch spielerisch sein

Uchtelfangen · Uchtelfanger Kreativwerkstatt zeigt breites Spektrum von Malerei bis Literatur.

 Alles, was die Kunst zu bieten hat, zeigen (von links)  Matthias Puhl, Norbert Zewe, Maria Spaniol, Peter Keßler, Annette Zewe, Marie-Luise Rothe-Khiar und Klaus Zaremba.

Alles, was die Kunst zu bieten hat, zeigen (von links)  Matthias Puhl, Norbert Zewe, Maria Spaniol, Peter Keßler, Annette Zewe, Marie-Luise Rothe-Khiar und Klaus Zaremba.

Foto: Andreas Engel

Nahezu alle Disziplinen, die die Kunst zu bieten hat, sind zurzeit in der Kreativwerkstatt von Norbert Zewe in der Zeppelinstraße in Uchtelfangen zu sehen. Am Sonntag trafen sich zahlreiche Kunstfreunde aus der Region zur Vernissage in der geräumigen Werkstatt, die Norbert Zewe eigens dafür erstanden hat. Inzwischen ist es bereits die zweite Ausstellung.

Maria Spaniol verzaubert mit ihren Keramik-Figuren aus dem weiten Reich der Phantasie, Annette Zewe zeigt auf klein- und großformatigen Gemälden, gemalt mit Acryl-, Aquarell- oder auch Pastellfarben, ihr außergewöhnliches Talent und ihre Vielseitigkeit und unter den geschickten Händen der Goldschmiedemeisterin Marie-Luise Rothe-Khiar beginnen alle Gegenstände zu strahlen und zu glänzen, so wird das Gewöhnliche zum Besonderen.

Mit Metallkunst beschäftigen sich Norbert Zewe und Klaus Zaremba. Den beiden Metall-Künstlern gelingt es, ausgediente Werkzeuge wie Zangen, Hammer oder Schraubenschlüssel zu Tischen, Lampen und anderen, teils ausgefallenen Gegenständen zu transformieren, absolut sehenswert. Daneben präsentierten Uwe Thome und Matthias Puhl ihr „Sackloch-Projekt“, ein Spiel, bei dem die Spieler ein Säckchen in ein Loch in einem Brett werfen sollen. Wer die meisten Säcke in das Loch in einem Brett versenkt hat, der ist der Gewinner. In angelsächsischen Ländern scheint dieser Sport sehr beliebt zu sein.

Und wer über Kunst spricht und schreibt, muss natürlich sein Augenmerk auf die Literatur richten. Die Literatur ist neben der Musik und der Bildenden Kunst die dritte Säule, auf denen aufgeklärte Gesellschaften stehen. Peter Kessler, Schulleiter der Grundschule Uchtelfangen, stellte sein Buch „Berlin-St. Tropez“ vor, ein Kriminalroman „auf gefährlichen Umwegen“.

Der Erlös aus Kuchen- und Getränkeverkauf geht stets an gemeinnützige Einrichtungen. Empfänger ist diesmal der Kinder-Hospiz-Dienst Saar.

Die Gemeinschaftsausstellung ist noch bis Sonntag 13. Mai geöffnet. Zu sehen sind die Werke immer sonntags von 15 bis 18 Uhr.