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Konzert "Stimmgewand(t) in der Wustweiler Pfarrkirche

Konzert in Wustweiler : Kleiner Nachklang zur Weihnachtszeit

Für Konzert von "Stimmgewand(t)“ in der Wustweiler Pfarrkirche gab es Standing Ovations.

Auch wenn Weihnachten schon knapp zwei Wochen vorbei ist, am Sonntagabend wurde den Besuchern in der Wustweiler Pfarrkirche Herz Jesu noch einmal Weihnachtsstimmung vermittelt. Das Ensemble „Stimmgewand(t)“ brachte unter der Leitung von Michael Marz in einem neunzigminütigen Programm den Zuhörern mit seinen Liedern noch einmal das „Licht der Welt“, wie das Jesuskind sehr oft bezeichnet wird, nahe.

„Heute werden wir mitgenommen in das einmalige Ereignis, das die Menschheitsgeschichte verändert hat, lassen wir uns entführen und verzaubern von den Liedern und Stimmen des Ensembles“, sagte Pastor Johannes Schuligen zur Einführung. Begrüßt wurden die Konzertbesucher von der Vorsitzenden Daniela Grunder. „Unser Konzert soll ein kleiner Nachklang zur vergangenen Advents- und Weihnachtszeit sein“, lud die Vorsitzenden die Besucher zum Innehalten, aber auch zum Mitsingen bei zwei Stücken ein. „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ war der Auftritt der 17 Sängerinnen und Sänger überschrieben. Der Chor präsentierte Werke großer Komponisten und Künstler aus dem 16. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Bekannte und weniger bekannte Lieder wechselten sich ab, wobei die Themen Weihnachten und Licht immer wieder gefühlvoll und höchst bemerkenswert zum Ausdruck gebracht wurden.

Die Lieder wurden a cappella und mit Instrumentalbegleitung durch Christoph Schach (Orgel, Klavier) vorgetragen. „Oh komm, oh komm, Emanuel“ (Komponist: David Willcocks) gehörte ebenso zum Repertoire wie „Brich an, o schönes Morgenlicht“ (Johann Sebastian Bach), „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ (Felix Mendelsohn Bartholdy), „Engel auf den Feldern singen“ (David Willcocks) und „Star Carol“ (John Rutter). Bei den Liedern „Macht hoch die Tür“ von Friedrich Silcher und „Herbei, oh ihr Gläubigen“ von David Willcocks waren die Konzertbesucher zum Mitsingen eingeladen. Die Texte konnten aus dem informativ und professionell gestalteten Programmheft entnommen werden. Zwischen den einzelnen Liedvorträgen lasen drei Chormitglieder Texte aus der Verteidigungsrede des Judas Ischariot (von Walter Jens).

Zu einem Höhepunkt des Konzertes wurde das Klarinettensolo von Christina Scheer. Bei dem „Andante pastorale“ aus dem zweiten Klarinettenkonzert von Bernhard Hendrik Crusell begleitete sie Christoph Schach an der Orgel. Auf Wunsch des Chorleiters hatten die Zuhörer ihren Beifall bis zum Programmende aufgespart. Mit Standing Ovation dankten die Konzertbesucher dem Dirigenten und seinen Interpreten für die gesangliche und musikalische Nachbetrachtung auf die zurückliegende Advents- und Weihnachtszeit.

Mit zwei Zugaben gab der Chor den Dank zurück. „Ein super Konzert mit tollen Sängerinnen und Sängern“, kam ein kräftiges Lob von Mitgliedern des Kreischorverbandes Neunkirchen. Das Ensemble „Stimmgewand(t) lädt bereits jetzt ein, den Weg des noch kleinen Lichts beim nächsten Konzert am 1. März um 18 Uhr in der Katholischen Kirche St. Josef in Neunkirchen-Furpach weiter zu verfolgen.