Armin König tritt an : Der Bürgermeister will es noch mal wissen

Mit einem Traumergebnis wurde Armin König auf der CDU-Versammlung erneut zum Kandidaten gewählt.

Mit 94,8 Prozent der Stimmen wurde der amtierende Bürgermeister von Illingen, Armin König, auf einer Mitgliederversammlung der CDU zum Bürgermeisterkandidaten seiner Partei gewählt. Damit schickt ihn seine Partei zum vierten Mal als Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Seit 22 Jahren ist König im Amt, und damit dienstältester Verwaltungschef im Saarland.

König fühlt sich berufen, Illingen auch weitherin als Bürgermeister zu führen. Denn, so beschrieb er es selbst vor 70 Mitgliedern in der Illippse („der schönsten Kulturpraline des Landes“): „Wir sind eine mutige Gemeinde, mit einer mutigen CDU und mit einem mutigen, zuweilen etwas kühnen Bürgermeister.“ König will Mut machen, die Lust zum Weitermachen sei da, den Erfolg jedoch müsse man sich immer wieder erarbeiten. Illingen brauche gute Kitas, gute Schulen, saubere Umwelt, Arbeit und Einkommen für seine Bürger, sowie Sicherheit und Geborgenheit. Dafür wolle er sorgen. Illingen sei Modellgemeinde und Vorzeigeort, aber es gebe auch Probleme, zum Beispiel mit den Finanzen, „wir haben Schulden und müssen konsolidieren“, so König weiter. Jedoch dürfe man sich auch nicht „totsparen“. Denn es gebe Aufgaben, die eine Kommune zu erledigen habe.

In seiner Amtszeit als Bürgermeister, also seit 1996, seien in Illingen zwischen 60 und 80 Millionen Euro investiert worden. Und wenn 2022 das frühere Höllgelände komplett bebaut sein werde, rechnete König vor, steige die Investionssumme auf knapp 100 Millionen Euro. Die reinen Zahlen besagten jedoch nichts, allein die Qualität und die Themen zählten. Und hierzu nennt König Schulen, Hallen, Abwasserreinigung, Digitalisierung, Wohnen und Ortskernentwicklung. Königs aktuelles Lieblingsthema ist der ÖPNV im Saarland. Investitionen nicht nur nach Saarbrücken leiten, und insgesamt soll‘s billiger werden und einfacher, schlägt König vor.

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) lobte König ob seiner Erfolge. Global denken und lokal handeln sei sein Credo. König sei Christ und Demokrat und entsprechend wertebewusst.