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Köllertaler räumen ab

Steven Ecker vom ASV Hüttigweiler (in Blau) bekam erst in der letzten Minute den Köllerbacher Fabian Widmann in den Griff. Er drehte nach Punktrückstand den Kampf und holte den Titel. Foto: Weiskircher
Steven Ecker vom ASV Hüttigweiler (in Blau) bekam erst in der letzten Minute den Köllerbacher Fabian Widmann in den Griff. Er drehte nach Punktrückstand den Kampf und holte den Titel. Foto: Weiskircher FOTO: Weiskircher
Hüttigweiler. Die Zahlen gehen wieder nach oben: 223 Nachwuchs-Ringer haben an den Landesmeisterschaften im freien Stil teilgenommen – mehr als in den Vorjahren. Zu den stärksten Vereinen gehörten dabei auch wieder der KSV Köllerbach und der KV Riegelsberg. Werner Kipper

Die saarländische Ringerjugend hat vor Kurzem in der Hüttigweiler Illtalhalle ihre Landesmeister im freien Stil ermittelt. In fünf Altersklassen nahmen 223 Nachwuchsathleten teil. "Deutlich mehr Starter als in den Vorjahren", freute sich Ralf Diener, DRB-Vizepräsident Bundesliga-Angelegenheit, über diese positive Entwicklung. Für den gastgebenden ASV Hüttigweiler war es aus organisatorischer, aber auch aus sportlicher Sicht eine gelungene Veranstaltung. Die Jugendtrainer Jürgen Weiskircher, Thomas Reinshagen und Hermann Bennoit schickten 46 Schüler- und Jugendringer auf die Matte. Sieben Gold-, zehn Silber- und neun Bronzemedaillen waren die stolze Ausbeute. Zudem gewannen die Nachwuchsringer des ASV die Vereinswertungen der C-, D- und E-Jugend. "Der ASV erntete bei diesen Meisterschaften die Früchte seiner über Jahre hervorragenden Jugendarbeit", stellte der saarländische Jugendreferent Peter Walz anerkennend fest.

Zu den herausragenden Ringern der Titelkämpfe zählte nach Einschätzung von Ralf Diener der ASV-Jugendliche Simon Mann, der sowohl bei der C- als auch bei der D-Jugend die Titel im Freistil und im griechisch-römischen Stil gewann. Der KSV Eppelborn (zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille), der RSV Spiesen-Elversberg (zwei Mal Silber ) und der KSV Wiesbach (einmal Silber und einmal Bronze) waren ebenfalls erfolgreich.
Köllerbach holt 25 Medaillen



Zu den großen Gewinnern der Nachwuchs-Meisterschaften zählten vor allem der KSV Köllerbach und der KV Riegelsberg . Die Köllerbacher waren mit 14 Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen erfolgreich, die Ringer des KV Riegelsberg gewannen elf Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen . Stark präsentierten sich auch der AC Heusweiler (vier Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen ), der KSV Fürstenhausen (fünf Mal Gold , sieben Mal Silber ), die RG Saarbrücken (vier Mal Gold , vier Mal Silber ) und der KSV St. Ingbert (einmal Gold , zwei Mal Silber , sechs Mal Bronze). Die St. Ingberter Goldmedaille holte der A-Jugendliche Marc Brosowski (bis 87 Kilo).

Der KV Riegelsberg sicherte sich bei der A- und B-Jugend knapp die Vereinswertungen vor dem KSV Köllerbach . Zu den positiven Erscheinungen der Meisterschaften gehörte nach Meinung von Ralf Diener der deutsche B-Jugend-Vizemeister von 2014, Philipp Köhler, der sich nun bei der A-Jugend souverän die Meisterschaft sicherte. Zu den Aktivposten im Jugendbereich des Saarländischen Ringerverbandes ist auch der Riegelsberger Simon Monz zu zählen, der sich in überzeugender Manier den B-Jugend-Titel erkämpfte.