Knut Kirsch bleibt Ortsvorsteher in Wustweiler

Ortsrat in Wustweiler : Knut Kirsch bleibt Ortsvorsteher

Der Ortsrat Wustweiler hat den SPD-Mann im Amt bestätigt. Stellvertreter ist Axel Schikorski von den Grünen.

Nun hat sich auch der Wustweiler Ortsrat als letzter der sechs Illinger Gemeindebezirke konstituiert. „Die Ortsräte spielen eine ganz wesentliche Rolle, sie sind nicht bedeutungslos, im Gegenteil, sie werden gehört und können auch eigenständig entscheiden, wie zum Beispiel im Friedhofswesen“, stellte Bürgermeister Armin König bei der Eröffnung der Sitzung fest. Ein Fingerzeit auf die aktuelle Diskussion, Ortsräte abzuschaffen. „Ich halte gar nichts davon, die Ortsräte abzuschaffen“, spricht sich König pro Ortsräte aus.

Nach der Verpflichtung der Ratsmitglieder rief der Verwaltungschef die zwei wesentlichen Tagesordnungspunkte auf. Die Wahlen des Ortsvorstehers und seines Vertreters. Sie gehören zu den zentralen Entscheidungen einer konstituierenden Sitzung. Für das Amt des Ortsvorstehers wurden von der SPD-Fraktion Knut Kirsch ins Rennen geschickt, die CDU nominierte Hans-Dieter Schwarz. Bei der Wahl votierten sechs Ortsräte für Knut Kirsch, der damit zum Ortsvorsteher wiedergewählt wurde. Schwarz erhielt fünf Stimmen. Nach der Wahl konnte Kirsch die spontanen Gratulationen und Glückwünsche des Bürgermeisters, aller Ortsratsmitglieder und der zahlreich anwesenden Besucher entgegennehmen.

Nach der Abarbeitung der vom Kommunalselbstverwaltungsgesetz vorgeschriebenen Formalien überreichte Armin König die Ernennungsurkunde an Knut Kirsch. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wählte der Rat mit sieben Ja-Stimmen Axel Schikorski (Die Grünen). Ein Mitglied stimmte mit nein und drei Stimmen waren ungültig. Nach den Wahlen übergab der Bürgermeister die Sitzungsleitung an Knut Kirsch. „Wir haben bisher gut im Ortsrat harmoniert und ich denke, wir werden auch in Zukunft gut zusammenarbeiten“, stellte Kirsch in seiner Antrittsrede fest. Auf eine gute Zusammenarbeit setzt auch der CDU-Sprecher Gerhard Mohr: „Wir wollen für den Ort das Beste erreichen und dafür arbeiten wir“. Unter Informationen und Anträge bat der Ortsvorsteher den Ortsrat für die nächste Sitzung Männer und Frauen zu benennen, die sich für die VdK-Sammlung zur Verfügung stellen. Des Weiteren gab Kirsch Termine für das kommende Jahr bekannt. Der Bärenbachweg soll am 30. Mai eröffnet werden. Am 21. März ist nach der ersten erfolgreichen Wrestling-Show eine weitere Veranstaltung dieser Art geplant.

Bürgermeister König informierte über die Verabschiedung der ausgeschiedenen Gemeinderats- und Ortsratsmitglieder am 15. September um 11 Uhr. Gerhard Mohr sprach die räumliche Situation bei der örtlichen Feuerwehr an. „Wir wollen weitere Räumlichkeiten anmieten, in Wustweiler haben wir bisher nichts gefunden. Es ist angedacht, eine Doppelgarage zu errichten“, informierte Kirsch den Rat. Hans-Dieter Schwarz regt an, den Bau als Bürgerprojekt zu errichten. Da der Dorfgemeinschaftsverein (DGV) in einer ähnlichen Raumsituation wie die Feuerwehr ist, schlägt der Ortsvorsteher vor, für den DGV noch eine Einzelgarage zu errichten. Das soll noch besprochen werden.

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