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Joachim Meiser wurde zum Schiedsmann von Hirzweiler gewählt

Ortsrat Hirzweiler : Joachim Meiser zum Schiedsmann gewählt

Viel zu besprechen gab es im Hirzweiler Ortsrat. Unter anderem ging es um eine Dusche von 1970.

Einstimmig wählten die Hirzweiler Ortsratsmitglieder am Montagabend Joachim Meiser zum neuen Schiedsmann für Hirzweiler. Meiser gehört als Parteiloser dem Ortsrat an und hatte sich bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen.

Ortsvorsteher Ralf Fischer informierte über die Nutzung des ÖPNV der Strecke Illingen/Hauptbahnhof– Hirzweiler – Ottweiler. Überrascht zeigte er sich, dass bis dato noch kein einziger Bürger den Bürgerbus „ILLKA“ angefordert hat. „Es hat sicherlich was mit Corona zu tun, weil die Geschäfte geschlossen sind. Vielleicht sind die Personen, die den Bürgerbus nutzen könnten, aber noch nicht ausreichend informiert“, stellte der Ortsvorsteher fest. Er hat im amtlichen Gemeindeblatt deshalb noch einmal über diesen Service informiert.

Als besorgniserregend empfindet der Ortsvorsteher, dass es innerhalb der letzten vier Wochen bereits zwei Einbruchsversuche ins Vereinshaus des „RV Tempo“ gab. Das Vereinshaus befindet sich im ehemaligen Tennisheim. Die Immobilie liegt etwas außerhalb. Er teilte mit, dass aufgrund der Vorfälle die Überwachung durch den privaten Sicherheitsdienst der Gemeinde erhöht wurde, auch im Bereich des Fischweihers, weil sich dort öfter ungebetene Gäste aufhalten und ihren Müll hinterlassen.

Fischer berichtete auch über die positive Resonanz des Neujahrsfilms. Die Mitglieder des Ortsrates hatten sich für diese Alternative entschieden, weil kein Neujahrsempfang Corona bedingt stattfinden konnte. 760 Leute hatten sich den Film angeschaut und auch dem Ortsvorsteher mitgeteilt, dass diese Art der Kontaktaufnahme mit den Hirzweiler Bürgern eine „gelungene Sache“ war.

Dauerthema im Ortsrat ist der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen. Fischer teilte mit, dass seitens der Gemeinde inzwischen Anträge beim Land gestellt wurden. Gesprochen wurde über die Herrendusche in der Dorfwaldhalle, die dringend saniert werden müsste. „Es handelt sich hier um die erste Dusche, die 1970 eingebaut wurde“, sagte Fischer. Er versicherte, dass alles in die Wege geleitet wurde, die Herrendusche zu erneuern. Die Kosten wären im Wirtschaftsplan eingestellt. Die Umsetzung könne erst erfolgen, wenn der Haushalt genehmigt sei. Fischer informierte, dass seitens der Gemeinde die Einrichtung von E-Bike-Schnellladestationen an der Dorfwaldhalle in die Wege geleitet wurde.

Es sei beim Land ein Antrag gestellt worden. Gerne würden die Kommunalpolitiker eine Wohnmobileladestelle für Strom zu zapfen im Bereich der Käserei installieren, weil der Bedarf vorhanden sei. Die Abnahme sei natürlich kostenpflichtig für die Nutzer, die den Standort gerne aufsuchen, um die Käserei zu besichtigen oder weil sie die Themenwege im Umkreis erwandern.

Die Einwohnerfragestunde nutzte eine Anliegerin mit einem Grundstück oberhalb des sogenannten „29er-Weges.“ Der Querweg ist sehr steil und extrem tief ausgefahren und bereitet den Anliegern der dort befindlichen Grundstücke enorme Probleme, ihre Grundstücke zu erreichen. Es wurde eine Ausbesserung angeregt. Fischer wird den Mangel der Verwaltung mitteilen.