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Alle sind glücklich
Jetzt noch besser für Löscheinsätze gerüstet

Große Freude bei der Schlüsselübergabe: Bürgermeister Armin König (2.v.r.),  Gemeinde-Wehrführer Sascha Catarius sowie die beiden Löschbezirksführer Sven Haben und Holger Keller.
Große Freude bei der Schlüsselübergabe: Bürgermeister Armin König (2.v.r.),  Gemeinde-Wehrführer Sascha Catarius sowie die beiden Löschbezirksführer Sven Haben und Holger Keller. FOTO: Maria Boewen-Dörr
Illingen. Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Illingen nehmen zwei neue, leistungsstarke Großfahrzeuge in Empfang.

(bd) 24 Stunden täglich und an 365 Tagen im Jahr stehen die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr in den Löschbezirken der Gemeinde für Einsätze zur Verfügung. Diese Sicherheit vor Ort wurde am Freitag durch die Übergabe von zwei Großfahrzeugen verstärkt. Hierbei handelt es sich um einen Rüstwagen, der in Illingen stationiert wird, und das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20, das dem Löschbezirk Ost mit den Ortsteilen Hüttigweiler und Hirzweiler zugeordnet ist. Die in diesem Fahrzeug integrierte Feuerlöschkreiselpumpe kann pro Minute 2000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar fördern. Die Kosten für beide Fahrzeuge belaufen sich auf fast eine halbe Million Euro. Das HLF ist allerdings noch nicht komplett bestückt, da der Haushaltsplan für die Anschaffung dieser Gerätschaften noch nicht genehmigt ist.


Bürgermeister  Armin König nutzte die Fahrzeugübergabe als Forum, um den Wehrmännern für ihre Einsätze zu danken. „Wir hatten in den letzten Wochen sehr extreme Witterungsverhältnisse. Brände und die Starkregenereignisse stellen uns vor neue Herausforderungen. Wir stellen fest, dass wir alle Helfer, die uns zur Verfügung stehen, bei diesen Einsätzen brauchen.“ Er führte weiter aus, dass sich der Einsatz des Lagezentrums bewährt hätte. König lobte auch die gute Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen. Sein größtes Anliegen sei, dass das Gerätehaus Ost möglichst schnell gebaut werden könne. Trotz der Freude über die beiden Fahrzeuge wünschte sich der Chef der Wehr, dass sie nicht allzu oft gebraucht werden. Nach dem kirchlichen Segen der Fahrzeuge durch Pastor Diemar Bell gratulierte der Kreisbrandinspekteur zur Inbetriebnahme der Fahrzeuge. „Motivierte und engagierte Feuerwehrleute sind das „A“ und ein modernes technisches Equipment das „O“ für eine effektive Aufgabenerfüllung“, sagte Thom und dankte allen Entscheidungsträgern, die Verantwortung gezeigt hätten und die Beschaffung dieser Fahrzeuge ermöglicht hätten. Er informierte, dass der RW Bestandteil des Brand- und Katastrophenschutzes des Landkreises Neunkirchen sei und von allen Gemeinden bei Bedarf angefordert werden könnte. Zusammen mit dem RW der Stadt Neunkirchen und dem Lichtmastanhänger, der über ein 60 KVA Notstromaggregat verfüge, sei der Landkreis mit der technischen Komponente gut aufgestellt.