1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Illingen

Illtalhalle bekommt ein neues Gesicht

Illtalhalle bekommt ein neues Gesicht

Der Gemeinderat Illingen hat seine Zustimmung zu den Sanierungs- und Neugestaltungsplänen für die Illtalhalle gegeben. Weiterhin ging es in der Sitzung um die geplante Kooperation von vier Standesämtern.

Die geplante Sanierung der Illtalhalle in Hüttigweiler ist offiziell in trockenen Tüchern. Der Gemeinderat Illingen hat in seiner Sitzung am Mittwochabend die entsprechenden Planungen verabschiedet und dem Antrag auf Bezuschussung aus einem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen zugestimmt. Dass die Gelder fließen werden, wurde bereits signalisiert: Von den Gesamtkosten von rund vier Millionen Euro werden 90 Prozent übernommen. Ein zweiter, kleinerer Bauabschnitt ist darin übrigens nicht enthalten und wird extern finanziert.

Bürgermeister Armin König (CDU ) erläuterte das Vorhaben: Man wolle die Halle teilweise bis auf das Skelett abreißen und nach den neuesten Energiesparrichtlinien wieder aufbauen. "Eine Radikallösung!" Außerdem erhielten die Ringer einen ganz eigenen, aus dem Gebäude vorkragenden Bereich, der mit viel Holz und Glas gestaltet werden solle. "Auch die Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Kegler werden erheblich verbessert." Unter anderem durch neue Sanitäranlagen. Der Turnverein soll mit einem Geschäftszimmer bedacht werden.

Guido Jost, Ortsvorsteher von Hüttigweiler und Fraktionssprecher der SPD im Gemeinderat, erklärte, man habe die Vereine durch eine Bürgerversammlung an den Planungen beteiligt. Dabei hätten die Vereinsvertreter zugestimmt und auch selbst Ideen und Anmerkungen vorgebracht. "Das war uns sehr wichtig!" Im Namen der CDU-Fraktion lobte Stefan Maas das Projekt als "wichtig und ambitioniert."

In einem dritten Bauabschnitt würde man gerne das Hallenumfeld neu gestalten, doch wann und wie dies umgesetzt werden kann, ist zurzeit noch unklar.

Thema war außerdem der Zusammenschluss der Standesämter Illingen , Merchweiler, Schiffweiler und Eppelborn. Hauptamtsleiter Elmar Meiser berichtete, Konkretisierungsgespräche mit den beteiligten Kommunen, der Standesamtsaufsicht und dem Landesverwaltungsamt seien einvernehmlich und erfolgreich verlaufen. Allerdings gebe es im Eppelborner Gemeinderat noch Beratungsbedarf hinsichtlich der Standesbeamtenregelung. "Es kann deshalb sein, dass wir im Januar mit drei Gemeinden starten müssen und Eppelborn später dazustößt." Dies wurde vom Rat abgesegnet.

Außerdem berichtete König, der Entsorgungsverband Saar (EVS) wolle die Ausschreibung für den neuen Wertstoffhof in der Gemeinde wahrscheinlich wiederholen. Der Rat entschied daher, dass der provisorische Illinger Wertstoffhof am Bauhof für die nächsten Monate weiterbetrieben wird.