Illinger Fußballverein SV Kerpen 09 feiert 110 Jahre in der Illipse

Jubiläum : SV Kerpen 09: Sport, Solidarität, Respekt

Der Illinger Fußballverein feierte in der Illipse sein 110-jähriges Bestehen mit vielen Gästen.

Ein tolles und seltenes Jubiläum feierte jetzt der Illinger Fußballverein SV Kerpen 09. Zu den 110-Jahr-Festivitäten in der in den Vereinsfarben gelb und schwarz geschmückten Illipse versammelten sich zahlreiche Vereinsmitglieder und Gratulanten aus Politik und Wirtschaft. Einer der an Höhepunkten reichen Veranstaltung war die Ehrung langjähriger und verdienter Vereinsmitglieder. Gleich acht Vereinsmitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern erhoben. 20 erhielten vom Vorsitzenden Christof Simmet und Ehrenvorsitzenden Sighard Groß die Vereinsnadel in Gold. 14 wurden mit der Vereinsehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Schirmherr Bürgermeister Armin König (Ehrennadel in Gold) sagte, dass 110 Jahre Vereinsarbeit kaum zu überblicken sei: „Man könnte einen Roman schreiben über all die Geschichten und Anekdoten, Sieg, Niederlagen, Meisterschaften, Einschnitte Trainer und Sporthelden.“ Er hob besonders die erfolgreiche Arbeit für den Frauenfußball hervor. In seiner Festrede versuchte Vereinschef Christof Simmet das, was König zuvor als „kaum überblickbar“ beschrieb, doch zu beschreiben. Simmet machte 110 Jahre ehrenamtlicher Vereinsarbeit sichtbar, benannte Trainer, Spieler, Helfer und Gründungsmitglieder und bezeichnete den SV Kerpen 09 als „Verein für alle“, der für Sport, Solidarität und Respekt stehe.

Europa-Staatssekretär Roland Theis lobte das großartige Engagement des Clubs, der trotz seines Alters von 110 Jahren immer noch so jung sei wie eh und je. Die Vereinsarbeit diene nicht nur dem jeweiligen Sport, sondern der gesamten Gesellschaft. Der Vorsitzende des Verbandsspielausschusses im Saarländischen Fußballverband (SFV), Adalbert Strauß, sagte: „Der Amateurfußball ist geil.“ Er drückte seine große Verbundenheit mit dem Jubiläumsverein aus und bezeichnete den Club als gut aufgestellt für die Zukunft. Kreisjugendleiter Frank Klein erinnerte an den demografischen Wandel, der auch die Sportvereine treffe und betreffe. Diesen Fakten müsse man in den Clubs mit noch mehr Engagement begegnen. Der Jugendfußball von heute sei der Verein von morgen.

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