Horrorszenario am Gymnasium

Eine große Übung für den Katastrophenschutz gab eine Explosion im Hauptgebäude des Illtalgymnasiums mit Brand und verletzten Personen vor. Unter Leitung von Kreisbrandmeister Michael Sieslack arbeiteten die Einsatzkräfte Hand in Hand.

. Über 170 Einsatzkräfte von DLRG, DRK, Feuerwehr, THW, Malteser Hilfsdienst und Notfallseelsorgern waren am Samstag bei einer groß angelegten Katastrophenschutzübung zeitgleich im Einsatz. Das hat der Landkreis mitgeteilt. Den Übungsablauf leitete die Technische Einsatzleitung (TEL) das Landkreises aus dem Löschbezirk Ottweiler. Einsatzleiter war Kreisbrandmeister Michael Sieslack. Angenommen wurde eine Explosion im Hauptgebäude des Illtalgymnasiums, die ein Feuer nach sich zog. Es galt zudem, Verletzte zu versorgen. Bei dieser Übung waren verschiedene Rettungszüge gefordert, ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen. Die Übung wurde durch den Landkreis als Untere Katastrophenschutzbehörde koordiniert und diente der Überprüfung und Optimierung der Zusammenarbeit der einzelnen Katastrophenschutzeinheiten. Im Einzelnen waren dabei folgende Hilfsorganisationen beteiligt: die DLRG, der DRK-Kreisverband mit den Ortsvereinen Eppelborn, Illingen , Merchweiler, Stennweiler, Wiesbach, Wemmetsweiler und Wustweiler. Die Feuerwehren der Löschbezirke Bubach-Calmesweiler, Eppelborn, Illingen , Merchweiler, Schiffweiler, Uchtelfangen und Wellesweiler waren dabei sowie THW und Malteser Hilfsdienst mit dem Ortsverein Spiesen-Elversberg und die Notfallseelsorger.

Landrat Sören Meng dankte den Einsatzteams: "Die heutige Übung hat gezeigt, dass wir gut aufgestellt sind und dass das Zusammenwirken aller Kräfte funktioniert. Danke an alle Beteiligten. Die Bürger können sich auf die Ehrenamtlichen verlassen." Auch Kreisbrandinspekteur Werner Thom zeigte sich zufrieden. Der Verlauf der Übung werde in den kommenden Wochen ausgewertet.

Im Anschluss an die Katastrophenschutzübung wurde ein neuer Sanitätsgerätewagen an das DRK Merchweiler übergeben. Damit wurde nun das zweite vom Saarland an den Landkreis Neunkirchen zur Verfügung gestellte Fahrzeug offiziell übergeben. Ebenso erhielten einige Hilfeorganisationen neue Meldeempfänger aus Katastrophenschutzmitteln des Kreises.