Gut besuchtes Burg- und Weiherfest in Illingen

Burg-und Weiherfest : Jubel, Trubel und ein paar leise Töne

Burg- und Weiherfest in Illingen bot allen Generationen viel Abwechslung. Am Sonntag genossen viele die Abkühlung.

„Zuerst wollte ich gar nicht aufs Burg- und Weiherfest auf den Burgplatz gehen. Mir war es zu warm, ehrlich gesagt. Aber dann bin ich doch hin, und es wurde einer der schönsten Abende in diesem Jahr.“ So beschrieb die Illingerin Heike Schmidt ihr Empfinden auf dem großen Fest auf dem Platz und im Burgviereck der Illtalgemeinde. Und wie ihr ging es am Wochenende wohl vielen anderen Besuchern auch. Es war zwar außerordentlich warm, aber es stimmte mal wieder alles. Die Standbetreiber hatten alle Hände voll zu tun, kalte Getränke herbei zu schaffen, die Verkäufer von Speisen und Getränken schwitzten Handtücher voll, aber alle waren mal wieder zufrieden. Es wurde gelacht, getanzt, geschwätzt und viele, die sich ewig nicht mehr getroffen hatten, fanden sich auf dem Burg- und Weiherfest wieder.

Bereits zum 47. Mal fand das Illinger Burg- und Weiherfest statt. An allen drei Tagen traten Live-Bands auf, Besucher konnten sich kulinarische Köstlichkeiten und erfrischende Getränke schmecken lassen. Dazu gesellte sich ein Rahmenprogramm, bei dem für jeden etwas dabei war.

Los ging es offiziell am Freitagabend mit dem Fassanstich durch Schirmherr und Bürgermeister Armin König. Aber schon etwa zwei Stunden vor der offiziellen Eröffnung legte die Illinger Formation „Infinite Range“ los. Abgelöst auf der großen Bühne wurden die jungen Illinger von „That 80s Show“, die die Stimmung (es wurde allmählich kühler) aufheizten und für tolle Feierstimmung sorgten. Im Burgviereck legten DJ Mäggi und Ameise Platten auf. Auch am Samstag war es nicht gerade kühler auf dem staubigen Burgplatz. Das störte aber weder die vielen tausend Besucher noch die Musiker von „Team Work“ auf der Hauptbühne. Im Burgviereck feierte das Ill-Rock-City-DJ-Team seine Party und alle machten mit.

Als besondere Bereicherung erweist sich seit drei Jahren der Kunsthandwerkermarkt an der Burg rund um die Hauptbühne. Mehr als 25 Anbieter präsentierten ihre Gartenkeramik, Holzkunst, Filz- und Näharbeiten, Seifen, Malerei, Taschen, Schmuck und vieles mehr. Der Markt mit den vielen künstlerisch wertvollen und handwerklich anspruchsvollen Arbeiten bot eine wohltuende, eher ruhige Abwechslung zum bunten Treiben mit lauter Musik, Jubel und Trubel.

Die Jugendabteilungen des Technischen Hilfswerkes und des Deutschen Roten Kreuzes hatten sich im Rahmen ihres Kinder-Aktiv-Programmes an der Burg ein buntes und lustiges Kinderprogramm überlegt, bei dem die Jungen und Mädchen rutschen, springen, laufen, klettern und spielen konnten.

Musikalischer Höhepunkt am Sonntag war der Auftritt der bekannten „Pete Miller Band“, die Herren rockten, was die Instrumente hergaben. Im Illinger Burgviereck spielte „Jamplify“ auf. Diese Formation steht für Livemusik der ursprünglichsten Art, ausschließlich pure und handgemachte Sounds mit Hits aus mehreren Jahrzehnten Musikgeschichte.

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