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Große Nachtmusik
Große Nachtmusik beendet Kulturjahr in der Illipse

Illingen. Mit einer Mischung aus Avantgarde, Jazz, Klassik und Pop schließt die 27. Große Nachtmusik das Kulturjahr ab. Mehr als fünf Jahre ist es her, dass die „Mariachis De La Muerte“ aus Tijuana, Mexiko ins Saarland übersiedelten. Seit dem präsentieren sie Chaos, Horror-Punk und Scheiterhaufen-Romantik.

Im großen Saal beginnen die Musiker Frank Hirschelmann, Michael Hahn, Herbert Monz und Theo Weißkircher den Hauptteil der Großen Nachtmusik. „Wie würde es klingen?“, das haben sich die vier Saxofonisten des Ensemble Quasi Lontano gefragt. Schließlich ist das Saxofon ein „Spätstarter“. Erst spät wachten die klassischen Komponisten auf, so dass der Saxofonist heute aus einem riesigen Reservoir an Musikwerken wählen kann.


Ein Klavier, besser noch einen Flügel, mehr braucht Georg Ruby nicht, um seinen Klangvisionen Form zu geben. Ruby experimentiert mit ungewöhnlichen Klangfolgen, ohne dabei gewollt gewitzt oder gar analytisch zu klingen - seine Stücke transportieren vor allem Emotionen. Er beschließt den ersten Teil.

Die beiden Mitglieder des Duos „bass2voice“, Jörg Kirsch und Lisa Mörsdorf, sind musikalisch schon viele Jahre getrennt unterwegs. Im August 2017 beschlossen sie nun, ihre Erfahrungen in einen Topf zu werfen. Was beide Musiker verbindet, ist die Liebe zum Bass. Wenn die soulige Stimme von Lisa Mörsdorf über den funky Basslines von Jörg Kirsch schwebt, braucht es kein weiteres Instrument. Eine mal eher ruhige, mal explosive Mischung, bei der selbst oft gespielte Songs in neuem Kleid erscheinen. Absolut hörenswert.

Seit März 2016 begleiten die Saarbrücker Musiker Rudy Schaaf (Kontrabass) und Heiner Franz (Gitarre) musikalisch eine Gruppe syrischer Musiker, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung bei uns im Saarland angekommen sind. Rudy Schaaf und Heiner Franz coachen seit Beginn des Projektes die jungen Musiker, die in ersterLinie aus Aleppo und Damaskus stammen.

Zum Abschluss im Foyer spielt Roxanne die bekannten und auch weniger bekannten Hits der New Wave/Punk/Reggae-Band The Police. Das Trio um Frontmann Jochen Philippi am Bass, Steven Buch an den Drums und Endi Caspar an der Gitarre teilen ihre unnachlässige Begeisterung für die weltbekannten Songs aus der Feder von Sting, Summers und Copeland und geben diese auf ihre Art und Weise mit großer Leidenschaft und Hingabe wieder.



Veranstaltungsbeginn ist am Samstag, 30. Dezember, 19 Uhr, in der Illipse. Der Eintritt kostet zwölf Euro.