Gemeinderat Illingen stand im Zeichen von Königs Amtsjubiläum

Illingen · 20 Jahre ist Bürgermeister Armin König nun im Amt. Dazu gratulierten die Illinger Gemeinderatsmitglieder dem Verwaltungsoberhaupt in der jüngsten Sitzung. Die Tagesordnung wurde danach rasch abgehandelt.

. Weniger Schauplatz politischer Debatten als herzlicher Gratulationen war der große Sitzungssaal des Rathauses Illingen bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Wenn ein Bürgermeister 20-jähriges Amtsjubiläum hat, muss das natürlich so sein. Doch Verwaltungschef Armin König (CDU ) setzte noch eins drauf: Opa ist er geworden, just an diesem Tag.

Von den Räten gab es fröhlichen Beifall, zudem von Stefan Maas (CDU ) den Titel des "Opa-Bürgermeisters".

Dank für gute Zusammenarbeit

In einem Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre sagte König, er sei mit dem Anspruch angetreten, Bürgermeister für alle zu sein, neue Wege zu gehen und Illingen zukunftsfähig zu machen. Bei all den Projekten, die in der Folgezeit angegangen wurden, habe er auf gute Zusammenarbeit mit einer starken Verwaltung und einem starken Rat zählen können. "Wir hatten von Anfang an einen irren Drive!"

Alfons Vogtel gratulierte für die CDU-Fraktion und verglich das Verhältnis derselben zu König mit einer langjährigen Partnerschaft, in der zwar gemeckert werde, man sich über Grundlegendes aber einig sei.

Im Namen der SPD ließ sich Guido Jost zwar ein paar Verweise auf politische Differenzen nicht nehmen, dankte König aber für seine Arbeit "zum Wohle unserer Gemeinde" und dass er gemeinsam mit den Räten auch viele Rot-Rot-Grün-Projekte umgesetzt habe. Der erste Beigeordnete Christian Petry (SPD ) dankte für gute Zusammenarbeit auch bei Differenzen, Gerhard Groß für die Linke und der Grünen-Vertreter Hans-Peter Metzinger schlossen sich an.

Mit der Tagesordnung ging es flott und im Einvernehmen voran. So beschloss man, für die Sanierung der Illtalhalle in Hüttigweiler und der Schule in Uchtelfangen Baukommissionen mit Vertretern der politischen Gremien und der Verwaltung aufzustellen. Diese sollen während der Umsetzung Ablauf, Zeitplan und Kostenentwicklung im Auge behalten. Die Sanierung der Halle wird vom Innenministerium bei veranschlagten vier Millionen Euro mit 3,6 Millionen gefördert, die der Schule bei 1,18 Millionen mit 1,06 Millionen.

Weitere Förderungen waren Thema: So will man für 2015 und 2016 Konsolidierungshilfen aus dem Kommunalen Entlastungsfond (Kelf) des Landes beantragen. König teilte zudem mit, man habe für die Sanierung der Sportplätze beim Innenministerium einen Förderantrag gestellt, für die beiden neu zu bauenden Feuerwehrgerätehauser bereits Förderbereitschaft signalisiert bekommen.

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