Förderverein Schwimmbäder IIllingen Fast 100 Mitglieder in einem Jahr gewonnen

Illingen · Förderverein Illinger Schwimmbäder hilft Gemeinde und Vereinen. Viele Ideen zur Attraktivitätssteigerung der Bäder.

Bürgermeister Andreas Hübgen (rechts), Altbürgermeister Armin König (Dritter von links) und der Vorstand des Fördervereins Illinger Schwimmbäder zu Wasser und an Land.

Bürgermeister Andreas Hübgen (rechts), Altbürgermeister Armin König (Dritter von links) und der Vorstand des Fördervereins Illinger Schwimmbäder zu Wasser und an Land.

Foto: Steffi König

Mit dem Anschwimmen rückt auch der neue Förderverein Illinger Schwimmbäder in den Fokus. Die Aktivitäten der ersten Monate können sich sehen lassen: Knapp 100 Fördermitglieder in einem Jahr gewonnen, Beteiligung an Gemeinde- und Vereinsaktionen (zum Beispiel Candlelight-Schwimmen, Anschwimmen Freibad), Eintragung ins Vereinsregister, Öffentlichkeitsarbeit, Logo-Entwicklung, Befragungen zur Attraktivität der Illinger Bäder, Gestaltung von Vereins-T-Shirts – all das hat der aktive Vorstand schon auf den Weg gebracht, wie der Verein mitteilt.

Dabei waren die organisatorischen Kleinarbeiten außerordentlich mühsam und mit bürokratischen Tücken gespickt. „Das ist mittlerweile ein bürokratischer Dschungel, durch den man sich durchkämpfen muss. Ich weiß nicht, warum man es den Vereinen so schwer macht“, sagt der Vorsitzende Armin König.

Der Alt-Bürgermeister und seine Truppe sind begeistert von den Voraussetzungen der Illinger Bäderlandschaft, sehen aber auch Verbesserungsbedarf. Und natürlich verstehen sie sich auch in Zeiten der Sparpolitik als Wächter zur Erhaltung der Bäder, die ein unverzichtbarer Teil des kommunalen Präventions-, Sport-, Schul- und Freizeitangebots sind.

„Wir wollen werben für unsere Illinger Schwimmbäder und mit Finanzspritzen dazu beitragen, deren Attraktivität zu steigern. Das Freibad Sonnenborn Uchtelfangen ist ja schon eines der schönsten Freibäder des Saarlandes“ sagt König. „Wir haben vier Ziele: Hauptziel ist die Erhaltung der Bäder, auch wenn die Finanzlage der Kommunen schwieriger wird. Da haben wir in Illingen eine ganz starke Basis. Mit unseren fast 100 Mitgliedern innerhalb eines Jahres sind wir auch eine beachtliche Lobby.“

Die Mitgliedergewinnung war für den Förderverein ein Erfolg. Mit einem sehr günstigen Jahresbeitrag will der sehr aktive Vorstand vielen Menschen im Einzugsbereich der Illinger Bäder die Chance geben, Mitglied zu werden. Der Verein hat sich bei Aktivitäten des Bäderbetriebs aktiv beteiligt und wird jetzt auch den Schwimmclub bei seinem Jubiläum unterstützen.

„Das ist unser zweites Ziel“, sagt Armin König, „die tolle Arbeit unserer Vereine zu unterstützen. Das betrifft insbesondere den Schwimmclub und das DLRG, die ja beide auch institutionelle Mitglieder des Fördervereins sind.“ Es gehe auch darum, in Zeiten des Spardrucks die Bedeutung des Schwimmenkönnens und Schwimmenlernens wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken, heißt es weiter.

„Unser drittes Ziel ist, als Bindeglied zwischen den Badegästen und der Gemeinde zu wirken: mit Ideen, Vorschlägen und kleinen Finanzhilfen, wenn es beispielsweise um Kinderspielgeräte oder Schwimmhilfen geht.“ Zu den ersten Vorschlägen gehörten: Neue Einstiegshilfe für Schwimmbäder (Inklusion), Spiegel in der Damen- und Herrenumkleide, ein ausgewiesener, deutlich erkennbarer Fahrradparkplatz am Freibad und Befestigungsmöglichkeiten für Fahrräder, insbesondere für E-Bikes. Motorisierte Zweiräder sollten getrennt ausgewiesen werden. Vorschlag: Hecke neben dem Eingang teilweise entfernen, mobile Umkleidekabinen auf der Wiese im Freibad, neue Liegen und Stühle anschaffen.

Das vierte Ziel: Spaß haben in einem Verein, der sich dem Schwimmen für alle Generationen verschrieben hat.

Vorstandsmitglieder: Armin König, Gaby Nicola, Jürgen Biehler, Manfred Rachor, Sigrid König, Hans-Werner Hübgen, Petra Knaf, Conny Hellbrück, Volker John, Bärbel Kirsch, als Vertreter des DLRG Christian Lukas oder Peter Neufend. Aus den Reihen des neu gewählten Gemeinderats soll ein ständiges Vorstandsmitglied berufen werden.