Erfolgreicher Ringernachwuchs in Hüttigweiler

ASV Hüttigweiler : Erfolgreicher Ringernachwuchs in Hüttigweiler

Ehrungen nach einem Jahr der Superlative beim ASV

Die ASV-Ringerfamilie bereitete ihren Europameisterschaftsteilnehmern und den Medaillengewinnern bei den Nationalen Meisterschaften einen großen Bahnhof. Die Erfolge der Nachwuchsathleten auf Bundes- und Europaebene standen im Mittelpunkt der Ehrungen. Der ASV Hüttigweiler ist 111 Jahre alt und hat alle Höhen und Tiefen des Vereinslebens durchlaufen. Doch in diesem Jahr wurden alle bisherigen sportlichen Höhen weit übertroffen. Fünf deutsche Meistertitel, fünf Nachwuchskräfte im Einsatz bei den Kontinentalmeisterschaften, dazu noch Silber- und Bronzemedaillen und eine Vielzahl von Podiumsplätzen bei den Saarlandmeisterschaften.

Herausragend war das Auftreten der Kadetten. Den deutschen Meistertitel im griechisch-römischen Stil erkämpften sich Numan Bayram (60 Kilo), Jan Wolfanger (65 Kilo), und Mathis Jochum. Außerdem gute Platzierungen durch Luca Taibi (5. In der Klasse bis 71 Kilo), Fabio Strazzuso (48 Kilo) und Gleb Titov (51 Kilo) wurden jeweils Achter. Dieses gute Abschneiden bescherte dem ASV letztendlich den zwei Rang in der Vereinswertung. Numan Bayram (60 Kilo) und Kevin Gremm (72 Kilo) sicherten sich außerdem noch den Titel bei den Junioren und damit für den ASV den dritten Rang in der Vereinswertung. Im Rampenlicht standen bei den Deutschen Meisterschaften auch die Schülerinnen. Franziska Blaumeiser krönte ihre guten Leistungen mit der deutschen Vizemeisterschaft. Zoe Bennoit schaffte als Dritte den Sprung auf das Podium, das Ariana Schulien mit Platz fünf nur knapp verpasste.

Die starken Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften überzeugte auch Bundestrainer Maike Bullmann, und er nominierte Numan Bayram, Jan Wolfanger, Mathis Jochum und Kevin Gremm für die Europatitelkämpfe. Jan Wolfanger überzeugte mit zwei Siegen, scheiterte erst in der Hoffnungsrunde und war mit Rang acht bester ASV´ler. Numan Bayram, Mathis Jochum und Kevin Gremm mussten gegen starke Konkurrenten schon frühzeitig die Segel streichen. Dennoch war es für alle eine lehrreiche Erfahrung für die Zukunft. Und noch ein ASV-Athlet machte auf sich aufmerksam. Luca Taibi wurde als italienischer Meister vom italienischen Verband zur EM geschickt. Er belegte nach einem Sieg und einer Niederlage letztendlich einen zufriedenstellenden neunten Rang. Insgesamt ein beachtliches Abschneiden für den ASV-Nachwuchs.

Abgerundet wurde die herausragende Saison 2018/19 durch gute Platzierungen bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften. „Unsere Jugendarbeit trägt Früchte. Der kontinuierliche Aufbau der Sportler von der Jugend bis hin zu der Bundesliga macht sich bezahlt“, stellen die Trainer übereinstimmend fest. Die ASV-Verantwortlichen können mit der Power ihrer jungen Wilden zuversichtlich in die sportliche Zukunft blicken.