Eine Wanderung für Leib und Seele

Eine Wanderung für Leib und Seele

Wandern und kulinarische Leckereien genießen – auf Einladung des Freundeskreises Illtaler Land nahmen 3000 Menschen am kulinarischen Wanderwegefest teil. Die 20,9 Kilometer lange Strecke mit Probier-Stationen startete in Illingen.

3000 Wanderfreunde, unterwegs mit Kind und Kegel, waren der Einladung des Freundeskreises Illtaler Land gefolgt und wanderten zwischen Bubach-Calmesweiler und Illingen. Einige davon kehrten an den verschiedenen Stationen ein, um die kulinarischen Angebote zu kosten. Wer nicht die gesamte Wanderstrecke zu Fuß abgehen wollte, nutzte die Illtal-Bahn.

Der Startschuss für die 20,9 Kilometer lange Wanderstrecke fiel in diesem Jahr in Illingen am Pfarrheim. Die katholische Frauengemeinschaft hatte vor dem Pfarrheim ein Freiluft-Café eingerichtet und die Wanderer mit einem Bauernfrühstück gestärkt. Der Freundeskreis Illtaler Land servierte Rührei mit Speck. Die Schirmherren der Veranstaltung - der Illinger Bürgermeister Armin König und die Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset - stimmten die Wanderer auf eine idyllische Wanderung durch Waldgebiete ein, bevor die einzelnen Gruppen sich auf den Weg machten.

König regte an, dass man vielleicht beim nächsten Wanderwegefest die Gemeinde Merchweiler noch mit ins Boot nehmen könne. Manfred Holz , der Vorsitzende des Freundeskreis Illtaler Land, informierte über die verschiedenen Stationen und pries die herzhaften Spezialitäten an und versprach: "Da kommt auf jeder Etappe Leib und Seele in Stimmung."

Die Begeisterung der Wanderer war schier grenzenlos. "Die Strecke ist schön, die Angebote an den Stationen sind vielfältig. Es macht richtig Spaß durch die Natur zu wandern", so die einhellige Meinung zahlreicher Wanderer . "Ich finde es ganz toll, dass durch diese Aktion Besucher die Schönheiten unserer Landschaft kennenlernen", sagt Klaus Peter Forster, der gleichzeitig die tolle Organisation lobt.

An den Stationen "Auf dem Hellberg", "An der Christuskapelle", "An der schönen Aussicht", "Zeidlerhütte, "Hinter Bamst", "An der Kelter", "Hosterwald" und "An der Illipse" hatten die 100 freiwilligen Helfer der beteiligten Vereine viel zu tun. "Es hat uns sehr viel Spaß gemacht", sind sich die Helfer trotz der vielen Arbeit einig. Stolz äußerte sich Manfred Holz nach der gelungenen Veranstaltung. "Wir haben uns dieses Mal an den Stationen besser auf Stoßzeiten vorbereitet und die Stationen mehr ins Grüne verlegt", so Holz .

Zur Verfügung standen acht Helfer des Roten Kreuzes, die mit drei Einsatzwagen an verschiedenen Standorten platziert waren. Bis zum späten Nachmittag hatten sie allerdings keinen Einsatz.