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Filme zum Älterwerden: Ein filmischer Blick auf das Älterwerden

Filme zum Älterwerden : Ein filmischer Blick auf das Älterwerden

Die dritte saarländische Filmwoche wurde jetzt im Illinger Union Theater eingeläutet. Dabei werden sechs Filme über das Älterwerden gezeigt.

„Menschen werden älter, das ist gut so. Aber sie wollen auch ins gesellschaftliche Leben eingebunden sein“, sagte die Regisseurin und Produzentin Barbara-Wackernagel-Jacobs bei der Eröffnung der dritten saarländischen Filmwoche im Union-Theater-Kino in Illingen.

„30 gewonnene Jahre – Positiver Blick aufs Älterwerden“, so lautet das Motto des Projektes, das nach den Spielorten in St. Wendel und Heusweiler nun in Illingen stattfindet. Noch bis einschließlich Sonntag werden insgesamt sechs Filme gezeigt, die das Thema Älterwerden zum Inhalt haben.

Die Tatsache, dass wir länger und länger gesund leben, sei eine wunderbare Herausforderung und Chance, für jeden persönlich und die Gesellschaft, so Herbert Heyd, Abteilungsleiter im Sozialministerium, der zusammen mit Landrat Sören Meng, Bürgermeister Dr. Armin König und dem Direktor von Saarland Medien, Uwe Conradt, an einer Gesprächsrunde anlässlich der Eröffnung der Filmwoche teilnahm. Die Moderation hatte die frühere saarländische Sozialministerin Barbara Wackernagel-Jacobs übernommen. Das Alter ist ein „Geschenk an Zeit“, Zeit die es zu gestalten gelte, darin waren sich alle einig. „Aber dazu brauchen wir auch Ideen und Anregungen“, so Conradt. Filme könnten vieles bewegen und das Kino sei ein wichtiges kulturelles Angebot. Landrat Meng konstatierte ein „großes Potenzial“, das bei den älteren Menschen liege. Wenn Angebote vorlägen, so Meng, würden diese seiner Beobachtung nach auch angenommen. „Wir werden auf alles vorbereitet, nur nicht auf das Alter“, bemerkte der Landrat des Landkreises Neunkirchen.

Zur Lebensqualität nicht nur im Alter gehört nach Meinung von König ein lebendiger Ortskern mit Geschäften und Kultureinrichtungen. Das erfolgreiche Leerstandsmanagement in Illingen ziele in die richtige Richtung, aktuelles Beispiel sei die Brauturm-Galerie, die derzeit im Bau ist. Ziel des Projektes sei es, im Rahmen der Filmwoche spannende Lebensgeschichten zu zeigen und auf Anregungen und mögliche Vorbilder hinweisen, die in den Spielfilmen stecken, sagte Heyd.

Das restliche Programm: Freitag, 20. Oktober, 17.30 Uhr, „Best Exotic Marigold Hotel“; Samstag, 21. Oktober, 17.30 Uhr, „Frühstück bei Monsieur Henri“; Sonntag, 22. Oktober, 15 Uhr, „Ein Mann namens Ove“ und 17.30 Uhr „Das Quartett“. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.