DRK Hüttigweiler-Hirzweiler startet zu seiner 27. Hilfsaktion nach Rumänien

Hilfe aus Hüttigweiler : Transporter ist wieder vollgeladen

DRK Hüttigweiler ist unterwegs zu seiner 27. Hilfsaktion in Rumänien.

Am Wochenende startete das DRK Hüttigweiler-Hirzweiler zu seiner 27. Hilfsaktion nach Rumänien. Ein ganzes Jahr haben Walburga König und ihr Kleiderkammerteam Textilien sortiert, gereinigt und in Kartons für den Hilfstransport nach Rumänien verpackt. Als es am Donnerstag galt, den 20-Tonner mit den Hilfsgütern zu beladen, waren auch wieder die Ringer des ASV Hüttigweiler und Mitglieder des Schützenvereins und der Katakombe zur Stelle und leisteten dem DRK unverzichtbare Dienste. „Wir sind froh und dankbar, dass sich Vereine und auch die Katakombe-Jugend für das Beladen zur Verfügung stellen“, sagte der Hüttigweiler DRK-Vorsitzende Fabio Jochum. 1200 Kleiderpakete, zehn Rollstühle, acht Rollatoren, fünf Fahrräder, Klinikmaterial, Spielzeug für das Behindertenheim in Cuvestia wurden in dem bis zum Dach vollbepackten Großtransporter verstaut.

Dazu fanden noch zwölf Schreibtische Platz. „Hätten Thomas Keßler und ich diese Tische nicht übernommen, wären sie vernichtet worden. So können Ärztezimmer in Lipova damit bestückt werden“, freute sich Fabio Jochum über das Geschenk eines Kreditinstitutes. Die Rumänienaktion, die vom ehemaligen DRK-Vorsitzenden Benedikt Wagner vor knapp drei Jahrzehnten ins Leben gerufen wurde und einmal jährlich durchgeführt wird, ist erforderlich, um Menschen in den Dörfern um Lipova zu unterstützen.

„Die Dorfbewohner wären von der Entwicklung abgehängt worden, mit unseren Hilfsgütern können wir ein Stück zur Verbesserung der Lebenssituation beitragen“, betonte Jochum. Der Vorsitzende und seine Crew begleiten die Aktion mit dem Mannschaftstransportfahrzeug, in dem auch ein Elektroschweißgerät, Ratschenkasten und Schlosserwerkzeug für das Heim für Waisen und schwerbehinderte Jugendliche mitgeführt werden.

Mehr von Saarbrücker Zeitung