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Der jüngste Zweitliga-Ringer ist gerade einmal 14 Jahre alt

Der jüngste Zweitliga-Ringer ist gerade einmal 14 Jahre alt

Für den ASV Hüttigweiler läuft die bisherige Saison in der 2. Ringer-Bundesliga West alles andere als rund. Nach vier Kämpfen warten die Illtaler noch immer auf den ersten Punkt und Sieg. Mit dem vor der Saison hoch eingeschätzten RC Merken empfängt der ASV am morgigen Samstag um 19.30 Uhr in der Illtalhalle ein Team, das auch nur einen Punkt vorzuweisen hat. Beide Staffeln haben sich bisher weit unter Wert verkauft. Während der ASV mit Verletzungen kämpft, hat Merken mit sechs internationalen Topathleten ein wesentlich komfortableres Problem. Doch von diesen sechs Ringern dürfen in jedem Kampf nur vier eingesetzt werden. Daher ist sich ASV-Trainer Christoph Gall sicher, dass vieles von der Aufstellung des RC abhängt.

Zuletzt trat der ASV mit seinen drei jungen, hoffnungsvollen Eigengewächsen an. Mathis Jochum, Steven Ecker und Luca Reinshagen haben trotz ihrer Jugend laut dem Urteil ihres Trainers bisher ansprechende Leistungen gezeigt. Mit 14 Jahren ist Mathis Jochum der jüngste Athlet der gesamten 2. Bundesliga West. Ein erstes Ausrufezeichen setzte der mehrfache Saarlandmeister, als er in diesem Jahr deutscher Vize-Meister bei der Jugend B wurde. Sein Trainer schätzt an ihm seinen Trainingsfleiß und seine Zuverlässigkeit.

Zum Ringen ist Mathis über Vater Peter gekommen. "In meinen Eltern habe ich eine große Unterstützung", sagt das Talent. Morgen ist er gegen den Merkener Top-Athleten Veaceslav Mamulat krasser Außenseiter. Zu den Hüttigweiler Siegringern zählen Mathias Schwarz und Till Bialek. Als offen bezeichnet Gall die Kämpfe von Jan Bialek, Tim Schreiner und Luca Reinshagen. In den Vorkämpfen ringt ab 16.30 Uhr das Jugendteam des ASV gegen den KSV Fürstenhausen und in der Oberliga ab 17.30 Uhr die KG Hüttigweiler-Schiffweiler gegen den KSV Fürstenhausen.